Netzwerk Friedenskooperative



FF5/2002


vom:
Dezember 2002


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FF2002-5/6:

  Im Blickpunkt

Am 8.12. zum EUCOM nach Stuttgart - Am 14.12. zur US-Air-Base Frankfurt/Main

Aufstehen für Frieden - Den drohenden Irak-Krieg verhindern!

Martin Singe

Trotz UN-Resolution ist die Kriegsgefahr für die Golfregion in keiner Weise gebannt. Vom geostrategischen Ziel eines Regimewechsels im Irak mit Militärgewalt hat Bush bislang nichts zurückgenommen. Und der Aufmarsch am Golf wird systematisch fortgesetzt. Dennoch ist es gelungen, erst einmal eine neue Dynamik in die Konfliktkonstellation hineinzubringen. Darauf darf auch die internationale Friedensbewegung stolz sein, die sich seit Ankündigung des Krieges immer breiter zur Wehr setzt und politische Alternativen fordert. In diesem Heft des Friedensforums berichtet u.a. Stefan Gose in einem gerafften Überblick über die internationale Breite des Protestes.


Das Friedensbündnis "resist" ruft bundesweit zu Widerstandsaktionen auch zivilen Ungehorsams für den Fall eines Irak-Krieges auf. Im Vorhinein soll eine möglichst große Demonstration am 14.12. an der US-Air-Base Frankfurt den Widerstand ankündigen und deutliches Zeichen gegen den drohenden Krieg setzen. Die vielfältigen regionalen Protest- und Widerstandsaktionen müssen fortgesetzt werden, aber in gewissen Abständen sind auch überregionale Protestaktionen wichtig. Der nächste Termin für eine solche Aktion wird am 8.12.02 am EUCOM in Stuttgart stattfinden. Am Wochenende danach - Samstag, 14.12. - wollen wir an der US-Airbase Frankfurt unseren Protest ausdrücken. Demonstrationsaufrufe können beim Netzwerk Friedenskooperative angefordert werden. Ausdrücklich hinweisen möchten wir auf die Beilage von "resist" in diesem Heft. Überlegen Sie in Ihren Kreisen/Friedensgruppen, ob Sie die Selbstverpflichtung zum Widerstand mit unterzeichnen wollen! Kommen Sie im Dezember zu den zentralen Aktionen der Friedensbewegung nach Stuttgart und/oder Frankfurt.

P.S.: Leider fehlt uns in dieser Ausgabe des Friedensforums ein Artikel zur neuen Debatte um die für Prag anvisierte Gründung einer schnellen Eingreiftruppe der Nato - versus EU-Reaktionskräfte. Pleite wie wir armen Deutschen nun mal sind, schaffen wir wohl höchstens eine Rapid-Reaction-Force. Fischer und Struck werden es in ihrem nunmehr unvergifteten Verhältnis nach Drüben schon richten.

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FF5/2002

Martin Singe ist Redakteur des FriedensForums.

E-Mail:   grundrechtekomitee@t-online.de
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