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Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2004


vom:
14.07.2004


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Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2004:

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Die Friedenswerkstatt Wedel lädt ein zur

"Mahnwache für den Frieden" am Hiroshima-Tag"

Friedenswerkstatt Wedel

Am Hiroshima-Tag, am 6. August, führt die Friedenswerkstatt ihre "Mahnwache für den Frieden" durch. Der Informationsstand und die Mahnwache werden am Freitag, 6.August 2004, von 15 bis 17 Uhr vor der Wedeler Post in der Bahnhofstraße zu finden sein. Wir laden ein an der Mahnwache teilzunehmen und sich zu informieren.

Mit unserer Mahnwache wollen wir wieder an die Opfer der amerikanischen Atombombenabwürfe erinnern, die am 6. und 9. August 1945 mehr als 140.000 Menschen in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki das Leben kosteten. Gleichzeitig geht es aber darum, dass die nukleare Gefahr keineswegs gebannt ist. Die Bush-Regierung ist bereit Atomwaffen einzusetzen. Arme Staaten wie Korea drohen ebenfalls mit ihren Nuklearwaffen. Aus den jahrelangen Abrüstungsverhandlungen und Abrüstungsbemühungen droht wieder eine Spirale atomarer Aufrüstung zu werden.

Dagegen stehen weltweit friedensbewegte Menschen, Opfer und Hinterbliebene der Atombombenabwürfe, sowie Organisationen auf. Besonders engagiert war und ist der Bürgermeister von Hiroshima, der weltweit viele Städte gewonnen hat für das "Städteprogramm Hiroshima zur vollständigen Abschaffung aller Atomwaffen". Diesem Städteprogramm hat sich auch Wedel angeschlossen, was an den Wedeler Ortseingängen auf Schildern dokumentiert ist. Mit unserer Mahnwache wollen wir immer wieder auf dieses Programm hinweisen und es mit Leben erfüllen. Wir informieren und mischen uns ein. Wir sammeln Unterschriften für Abrüstungsschritte und wenden uns an unsere Regierung. Und wir sehen auch Erfolge.

Erfreulich ist z.B., dass mit Geldern und Fachleuten aus Deutschland auf der russischen Kola-Halbinsel ein Langzeitzwischenlager für Atomreaktoren aus U-Booten der russischen Marine gebaut wird. Es geht dabei um die Demontage und Lagerung von bis zu 120 U-Booten.

Allerdings bleibt viel zu tun. Deshalb wenden wir uns in diesem Jahr an unsere Regierung mit der Bitte, für den Abzug der US-Atomraketen aus Deutschland einzutreten. Mehr als 60 Atombomben lagern in Ramstein und Büchel/Eifel. Ihre Sprengkraft übersteigt die der Hiroshimabombe um ein Vielfaches. Außerdem stellen diese Waffenarsenale bereits durch ihr Vorhandensein eine Gefahr dar. Sie könnten Ziele von Terroranschlägen werden oder aber eines Ersteinsatzes der Nuklearwaffen von Gegnern der USA. Denn seit die Bush-Regierung nicht nur mit Vergeltungsschlägen sondern auch mit "Präventivschlägen" droht, ist die nukleare Bedrohung weltweit wieder gestiegen und ein nuklearer Erstschlag im Gespräch. Im Zuge des US-Truppenabzuges aus Deutschland wollen wir besonders auf den Abzug der Atomraketen drängen. Wir sammeln deshalb am 6. August Unterschriften gegen die Atomwaffen in unserem Land und für weltweite Abschaffung aller ABC-Waffen.

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Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2004
Kontakt: Friedenswerkstatt Wedel c/o Irmgard Jasker, Hasenkamp 8, 22880 Wedel, Tel.: 04103/3386, Fax: 04103/1888341



E-Mail:   Friedenswerkstatt@unser-wedel.de
Internet: http://www.friedenswerkstatt-wedel.de
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