Hiroshima-/Nagasakitag 2006


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Hiroshima-/Nagasakitag 2006

 Aufrufe, Stellungnahmen

61 Jahre Hiroshima - Gedenktag in Dortmund, August 2006

Atomwaffen weltweit abrüsten - in Deutschland anfangen!

Frauen-Friedensinitiative, u.a.

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"Es gibt kein friedliches Zusammenleben mit Atomwaffen"
(Kazuo Soda, Überlebender aus Nagasaki)

Noch immer gibt es ~-Atomwaffen in Deutschland

Deutschland ist immer noch nicht atomwaffenfrei, Die USA halten noch 480 Atomsprengköpfe in Europa einsatzbereit, 150 davon in Deutschland auf dem Fliegerhorst Büchel und dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Jede dieser Waffen hat bis zur 6-fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. 60 dieser Waffen würden beim Einsatz im Kriegsfall von deutschen Bundeswehpiloten mit deutschen Tornado-Jets geflogen.

Das heißt, Deutschland wäre technisch und politisch an der nuklearen Strategie- und Einsatzplanung der NATO beteiligt. Dies wird als "nukleare Teilhabe" bezeichnet.

Die "nukleare Teilhabe" ist völkerrechtswidrig

Die Bundesrepublik Deutschland hat freiwillig auf Atombomben verzichtet, als sie 1975 dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten ist. Damit ist sie die Verpflichtung eingegangen, Kernwaffen weder herzustellen noch zu besitzen, Im 2+4-Vertrag vom September 1990 hat sie dies bekräftigt und erklärt~ dass auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Daher ist die oben beschriebene nukleare Teilhabe Deutschlands im Kriegsfall völkerrechtswidrig.

Abrüstung und eine atomwaffenfreie Welt müssen Vorrang haben

Deutschlands Engagement in den "EU-3"-Gesprächen mit dem Iran kann nur glaubwürdig sein, wenn Deutschland selbst seine völkerrechtlichen Vertragsverpflichtungen einhält, d.h. sämtliche Atomwaffen vollständig abrüstet und Verhandlungen über ein generelles Verbot von Atomwaffen fördert.

Solange Atomwaffen exstieren, kann weder ihre Weiterverbreitung noch ein absichtlicher oder versehentlicher Einsatz wirksam verhindert werden.

Der vordringliche deutsche Beitrag zur Abschaffung sämtlicher Atomwaffen weltweit wäre



als erster Schritt die Rücknahme der Bereitstellung deutscher Piloten und Flugzeuge für einen möglichen Atomwaffeneinsatz im Krisenfall



und Beendigung der politischen Mitwirkung an der Planung eines möglichen Atomwaffeneinsatzes der NATO



ferner die Veranlassung des endgültigen und vollständigen Abzuges sämtlicher US-Atomwaffen aus Ramstein und Büchel



und schließlich die Förderung von Initiativen zur vollständigen Abrüstung sämtlicher Atomwaffen und zur Aufnahme von Verhandlungen über ein generelles Verbot von Atomwaffen.


Atomwaffen weltweit abrüsten - in Deutschland anfangen!



Dortmunder Friedensinitiativen laden ein:

zum Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag

Mittwoch, 9, August 2006

Platz von Hiroshima, Schwarze-Brüder-Str. /Ecke Hansastr.

Hiroshima, 6. August 1945: die japanische Stadt Hiroshima wird durch die erste Atombombe zerstört.

Nagasaki, 9, August 1945: die japanische Stadt Nagasaki wird durch eine weitere Atombombe zerstört.

Hunderttausende von Menschen starben.

Wir laden ein zu

16.00 Uhr: Info-Tische und Ausstellung "Hiroshima-Nagasaki 1945"

17.00 Uhr: Redebeiträge und Musik

18.00 Uhr: traditioneller Mahngang durch die Innenstadt zum Gingko-Baum am Friedensplatz



V.i.S.d.P./Kontakt:



Ute Guckes, Oetriughauser Str. 51, 44339 Dortmund, Tel.: 0231/8040765



Margret Ullrich, Am Knappenberg 42, 44439 Dortmund, Tel.: 0231/551401


Veranstaltende Initiativen:

Christinnen und Christen für den Frieden / Pax Christi Dortmund; DFG/VK Dortmund; Dortmunder Friedensforum; Frauen-Friedensinitiative; Friedensstiftung; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Dortmund



E-Mail: ullrich-dortmund@t-online.de

Website: www.dortmund-initiativ.de/extern/frauen.htm
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