Hiroshima-/Nagasakitag 2006


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Hiroshima-/Nagasakitag 2006

 Aufrufe, Stellungnahmen

Hiroshimatag 2006

Hiroshima mahnt!

Münchner Friedensbündnis

Am 6. August 1945 warf ein Bomber der USA-Luftwaffe die erste Atombombe der Geschichte auf die japanische Stadt Hiroshima. In Bruchteilen von Sekunden verwandelten die ungeheure Explosion und die unmittelbar folgenden Feuerwellen die Stadt in ein gigantisches Inferno.

Annähernd 100.000 Menschen starben sofort, weitere Hunderttausende starben bis heute auf schreckliche Weise an den Folgen der atomaren Verseuchung. Die Opfer, darunter viele Frauen und Kinder, waren fast ausschließlich Zivilpersonen keine Soldaten.

Wir fordern die Beseitigung aller Atomwaffen

Auch 61 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki gibt es keinen Grund zur nuklearen Entwarnung: Etwa 30.000 Atomwaffen sind nach wie vor weltweit stationiert, knapp 7.000 werden in ständiger Alarmbereitschaft gehalten. Alles Leben auf dieser Erde könnte damit mehrfach total vernichtet werden. In Deutschland lagern Atomwaffen auf den Stützpunkten der USA-Luftwaffe in Ramstein und Büchel. Obwohl der Nichtverbreitungsvertrag von 1968 die Atommächte verpflichtet, das atomare Wettrüsten zu beenden und nuklear abzurüsten, werden heute neue Atomwaffen entwickelt und zwar in mehr Ländern als je zuvor.

Das Münchner Friedensbündnis lädt ein zum Gedenken und Protest gegen die atomare Bedrohung: am Sonntag, 6. August von 18:00 - 21:00 Uhr an der Münchner Freiheit mit Wortbeiträgen, Rezitation, Musik, Ausstellung

61 Jahre danach - wachsende Atomkriegsgefahr

Mit dem völkerrechtswidrigen Aggressionskrieg Israels gegen Palästina und Libanon droht die gesamte Region zu einem Pulverfass zu werden. Wie aus dem Libanon berichtet wird, setzt die israelische Armee dort den chemischen Kampfstoff Phosphor sowie Munition mit abgereichertem Uran ein. Täglich besteht auch die Gefahr, dass sich dieser Krieg zu einem noch größeren Flächenbrand ausweitet.

Zudem verfügt Israel als einziger Staat in der Region über Atomwaffen.

Und die USA beharren noch immer auf dem angeblichen Recht zum "Erstschlag" mit Atomwaffen. Aktuell wird sogar mit dem Ersteinsatz gegen Länder ohne Atomwaffenbesitz gedroht. Besonders gegen den Iran richtet sich die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen, falls er sein Atomprogramm weiter verfolgt. Die siebte Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ist voll allem daran gescheitert, dass vor allem die USA nicht bereit sind, ihre Arsenale abzurüsten, obwohl der Vertrag dies vorsieht. Sie sind auch nicht bereit, auf die Entwicklung einer ganz neuen Generation von Atomwaffen (den so genannten. "mini nukes") zu verzichten.

Wir fordern das sofortige Ende des israelischen Angriffskrieges

Militärische Aggression darf nicht zum normalen Mittel politischer Auseinandersetzungen werden. Das Sterben in allen Ländern der Region muss ein Ende haben. Politische Probleme wie im Nahen Osten können dauerhaft nur mit politischen Mitteln gelöst werden. An Verhandlungen führt kein Weg vorbei. Neben der Wahrung des Existenzrechts Israels in gesicherten und anerkannten Grenzen muss auch den Palästinensern eine entsprechende verbindliche Zusage gemacht und eingehalten werden. Die Hauptverantwortung für die aktuelle Misere im Nahen und Mittleren Osten tragen die USA, die einseitig in all den Jahren die israelische Annexionspolitik unterstützt und finanziert haben, und die heute eine Vereinbarung über ein sofortiges Ende des Krieges blockieren. Die deutsche Außenpolitik trägt mit ihren Leerformeln zur Fortsetzung des Krieges bei.

Wir fordern von der Bundesregierung:



Schluss mit jeder Rechtfertigung und Relativierung des Krieges!



Fordern Sie von Israel nachdrücklich ein sofortiges Ende der Kriegshandlungen!



Stoppen Sie sofort und dauerhaft alle Waffenlieferungen in die Region!


Wir laden ein zum Gedenken und Protest gegen die atomare Bedrohung



für sofortigen Stopp der Aggression gegen Palästina und Libanon,



für eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten



für eine atomwaffenfreie Zone in der Region des Nahen und Mittleren Ostens



Eine neue internationale Initiative zu weltweiter atomarer Abrüstung, wie im Atomwaffensperrvertrag festgelegt.


Keine Kriege um Öl oder andere Energiequellen.

Wir wollen Frieden jetzt.



Hinweis: Antikriegstag 2006

"Keine Präventivkriege! - Für ein starkes Völkerrecht!"

Die kommenden Kriege, mit Andreas Zumach (Autor, Int. Korrespondent der Berliner "tageszeitung" ), 31. August 2006, 19 Uhr, Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80 (U4/U5 Theresienwiese), VA: DGB Region München - Münchner Friedensbündnis



Konktat:

Münchner Friedensbündnis c/o Friedensbüro e.V., Isabellastr. 6, 80798 München, Telefon/Fax: 089-27 15 917

Spendenkonto:

Friedensbüro e.V., Postgiroamt München, BLZ: 700 100 80, Konto-Nr. 410 39-801

Flugblatt als pdf:

http://www.friedenskooperative.de/gifs/hir06m.pdf

E-Mail: friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de

Website: www.muenchner-friedensbuendnis.de
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