Hiroshima-/Nagasakitag 2006

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11.08.2006


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Hiroshima-/Nagasakitag 2006

 Echo/Presse

Pressesplitter II (ab 6. August)

div. Tageszeitung / Agenturen / ...

[siehe auch: Pressesplitter I bis 05.08.]

[19]

06.08.06

mdr Gedenken an Atombombenabwurf über 1945

zdf Hiroshima, 61 Jahre danach

N24 Hiroshima appelliert an "Atom-Sklaven"

afp Hiroshima gedenkt des Atombombenabwurfs vor 61 Jahren

rtr Zehntausende gedenken in Hiroshima der Atombomben-Opfer

wdr Hiroshima-Gedenken

BRT Aufruf zur gewaltlosen Blockade von "Kleine Brogel"

rrb Friedensglocke für Hiroshima-Opfer

07.08.06

taz Beirut statt Hiroschima

fr Frankfurter erinnern an Abwurf der Atombombe

Allgemeine Zeitung Radfahren gegen Atomwaffen

ND Hiroshima: Gedenken an Opfer

HNA Für die Toten, die der Fluss trägt

KStA Warnung vor atomarer Bedrohung

08.08.06

GA Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

09.08.06

tagesschau.de Nagasakis Bürgermeister fordert atomare Abrüstung

MVS Nagasaki gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs

10.08.06

Weser Kurier Konventionelle Klangmittel





Quelle: MDR INFO, 06.08.06, 05.44 Uhr

Gedenken an Atombombenabwurf über 1945

Zehntausende von Menschen haben in Japan für Frieden und gegen Nuklear-Waffen protestiert. Anlass ist der 61. Jahrestag des Atombombenabwurfs in Hiroshima. Zum Zeitpunkt des Abwurfs läutete die Friedensglocke. Die Teilnehmer einer Gedenkfeier legten eine Schweigeminute ein. Japans Ministerpräsident Koizumi sagte, sein Land bleibe einer pazifistischen Verfassung verpflichtet und werde seine Anti-Atom-Politik fortsetzen. - Die USA warfen am 6. August 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima ab. An den Folgen starben bis heute mehr als 220.000 Menschen. Drei Tage später fiel eine zweite Bombe auf Nagasaki.



Quelle: zdf, heute.de, 06.08.2006

Hiroshima, 61 Jahre danach

Japan gedenkt der 220.000 Atombomben-Opfer

Zehntausende Menschen aus aller Welt haben am Sonntag im japanischen Hiroshima zum 61. Jahrestag des Atombombenabwurfs für Frieden und die Ächtung von Nuklear-Waffen protestiert. Um Punkt 8.15 Uhr Ortszeit - dem Zeitpunkt des Abwurfs der Bombe - läutete die Friedensglocke. Die Teilnehmer der Gedenkfeier legten eine Schweigeminute ein.

Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba rief zur weltweiten Abschaffung von Nuklearwaffen auf. "Radioaktivität, Hitze, die Explosion und ihre synergetischen Effekte haben eine Hölle auf Erden geschaffen", sagte Akiba.

Anti-Atom-Politik fortsetzen

Er rief zu einer Kampagne auf, um die Welt von Atomwaffen zu befreien. "61 Jahre später steigt die Zahl der Nationen, die sich zum Teufel hingezogen fühlen und von Atombomben versklavt werden", sagte er vor der Menge, die bei strahlendem Sonnenschein zusammengekommen war. "Die menschliche Familie muss sich entscheiden: Werden alle Völker versklavt oder werden sie befreit?"

Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi bekräftigte auf der Gedenkveranstaltung im Beisein von Überlebenden, das Land bleibe seiner pazifistische Verfassung verpflichtet und werde seine Anti-Atom-Politik fortsetzen. Japan könne anderen Ländern dabei ein Beispiel sein. "Japan, das einzige Land in der Geschichte der Menschheit, auf das Atombomben geworfen wurden, hat die Verantwortung, der internationalen Gemeinschaft beständig von seinen Erfahrungen zu berichten", sagte der Ministerpräsident.

Sorge um den Iran

Allerdings erwägen Koizumis Partei LDP und die größte Oppositionspartei Änderungen an der pazifistischen Verfassung. Unter Koizumi hat sich die Gesetzgebung bereits dahingehend gewandelt, dass die Armee mehr Sicherheitsaufgaben im Ausland übernehmen darf. Außerdem wurden Soldaten in humanitärer Mission in den Irak geschickt.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan äußerte in einer verlesenen Botschaft die Sorge, Atomwaffen könnten in falsche Hände geraten. Die Gedenkfeiern in diesem Jahr standen unter dem Eindruck der Sorgen über die Atomprogramme des Iran und Nordkoreas.

Eine Bombe, 220.000 Tote

Die Hitze und Strahlung der von dem B-29-Bomber "Enola Gay" abgeworfenen Waffen hatte 78.000 Menschen sofort getötet. Bis heute werden der Totenliste der Stadt mehrere tausend Namen jedes Jahr hinzugefügt.

An den Folgen des Abwurfs der Atombombe durch die USA am 6. August 1945 starben bis heute mehr als 247.787 Menschen. Am 9. August 1945 warfen die USA eine zweite Atombombe ab - diesmal auf die japanischen Stadt Nagasaki. Sechs Tage nach diesem Abwurf kapitulierte Japan im Zweiten Weltkrieg. (Mit Material von REUTERS)



Quelle: n24.de, 06.08.06

Hiroshima appelliert an "Atom-Sklaven"

Rund 45.000 Menschen haben am Sonntag im japanischen Hiroshima des Atombombenangriffs auf die Stadt vor 61 Jahren gedacht. Ein Glockenschlag um 08:15 Uhr markierte den Zeitpunkt, zu dem das US-Kampfflugzeug "Enola Gay" am 6. August 1945 die Bombe "Little Boy" abgeworfen hatte. Sie tötete rund 140.000 Menschen.

Die Teilnehmer der Gedenkfeier im Friedenspark von Hiroshima verharrten eine Minute in Schweigen. Dann wurden als Symbol des Friedens Hunderte von Tauben freigelassen.

Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba kritisierte, dass sich die Atomwaffen-Technologie noch immer verbreitet. "61 Jahre ist es her, dass Strahlung, Hitzestrahlen und eine Atomexplosion die Hölle auf Erden geschaffen haben", sagte er. "Aber die Zahl der Staaten, die in das Böse verliebt und von Atomwaffen versklavt sind, ist gewachsen." Er rief die japanische Regierung dazu auf, sich für eine weltweite nukleare Abrüstung einzusetzen.

Außerdem forderte Akiba, Tokio müsse die pazifistische Verfassung Japans achten. Damit wandte er sich gegen die Vorschläge der Regierung von Junichiro Koizumi, Japan eine Beteiligung an internationalen Friedenstruppen durch Verfassungsänderungen zu erleichtern.

Koizumi selbst sagte bei einer Gedenkfeier, seine Regierung werde "die pazifistische Verfassungsklausel beachten und internationale Bemühungen zur Erreichung eines weltweiten Friedens anführen".

(N24.de, Netzeitung)



Quelle: afp, 6. August 2006, 09.23 Uhr

Hiroshima gedenkt des Atombombenabwurfs vor 61 Jahren

Mit Gebeten, Kranzniederlegungen und Aufrufen zu einer nuklearwaffenfreien Welt haben in Hiroshima 45.000 Menschen der Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor 61 Jahren gedacht. Überlebende, Angehörige von Opfern, Bürger und Politiker versammelten sich zur zentralen Zeremonie im Friedenspark der südjapanischen Stadt. Um 08.15 Uhr, dem Zeitpunkt des Angriffs am 6. August 1945, legten die Menschen unter dem Geläut einer Glocke eine Schweigeminute zum Gedenken an die Toten ein. Bürgermeister Tadatoshi Akiba beklagte in einer Ansprache, dass die Zahl der Länder mit Atomwaffen steige. Er forderte eine weltweite Ächtung dieser Waffen.

Bei dem weltweit ersten Atombombenangriff am 6. August 1945 kamen in Hiroshima rund 140.000 Menschen sofort oder in den folgenden Monaten ums Leben, fast die Hälfte der damaligen Einwohnerzahl. Drei Tage später warf die US-Armee eine zweite Atombombe über der japanischen Stadt Nagasaki ab, die weitere 70.000 Menschen tötete. Am 15. August verkündete Kaiser Hirohito im Rundfunk die Kapitulation Japans und damit das Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik-Raum.



Quelle: Reuter, 06.08.06, 11.11 Uhr

Zehntausende gedenken in Hiroshima der Atombomben-Opfer

Hiroshima (Reuters) - Zehntausende Menschen aus aller Welt haben am Sonntag im japanischen Hiroshima der Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor 61 Jahren gedacht.

Angehörige der Opfer, Überlebende, Politiker und Geistliche hielten um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt des Bombenabwurfs, eine Schweigeminute im Friedenspark ab. Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi sprach von der Verantwortung Japans, die Erinnerung an das Ereignis wachzuhalten. Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte, die Welt müsse frei von Atomwaffen werden. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan äußerte sich. Durch die Atombombe wurden bis Ende 1945 etwa 140.000 Menschen getötet, zehntausende starben später noch an den Folgen. Demnach sind bis heute 247.787 Menschen durch die Atombombe ums Leben gekommen.

"Radioaktivität, Hitze, die Explosion und ihre synergetischen Effekte haben eine Hölle auf Erden geschaffen", sagte Akiba. Er rief zu einer Kampagne auf, um die Welt von Atomwaffen zu befreien. "61 Jahre später steigt die Zahl der Nationen, die sich zum Teufel hingezogen fühlen und von Atombomben versklavt werden", sagte er vor der Menge, die bei strahlendem Sonnenschein zusammengekommen war. "Die menschliche Familie muss sich entscheiden: Werden alle Völker versklavt oder werden sie befreit?"

Koizumi gelobte, die pazifistische Verfassung Japans und die Anti-Atom-Politik beizubehalten. "Japan, das einzige Land in der Geschichte der Menschheit, auf das Atombomben geworfen wurden, hat die Verantwortung, der internationalen Gemeinschaft beständig von seinen Erfahrungen zu berichten", sagte der Ministerpräsident. Allerdings erwägen Koizumis Partei LDP und die größte Oppositionspartei Änderungen an der pazifistischen Verfassung. Unter Koizumi hat sich die Gesetzgebung bereits dahingehend verändert, dass die Armee nun mehr Sicherheitsaufgaben im Ausland übernehmen darf. Außerdem wurden Soldaten in humanitärer Mission in den Irak geschickt.

Die Gedenkfeiern in diesem Jahr standen auch unter dem Eindruck der Sorgen über die Atomprogramme des Iran und Nordkoreas. UN-Generalsekretär Kofi Annan äußerte in einer verlesenen Botschaft die Sorge, Atomwaffen könnten in falsche Hände geraten. Es gelte daher, den Atomwaffensperrvertrag zu stärken.

Die Hitze und Strahlung der von dem B-29-Bomber "Enola Gay" abgeworfenen Waffen hatte 78.000 Menschen sofort getötet. Bis heute werden der Totenliste der Stadt mehrere tausend Namen jedes Jahr hinzugefügt. Die USA warfen am 9. August 1945 eine zweite Atombombe ab, diesmal auf die japanischen Stadt Nagasaki. Sechs Tage nach diesem Abwurf kapitulierte Japan im Zweiten Weltkrieg.



Quelle: WDR - Radionachrichten vom 06.08.05, 6 Uhr

Hiroshima-Gedenken

In der japanischen Stadt Hiroshima haben zehntausende Menschen der Opfer des Atombombenabwurfs vor 61 Jahren gedacht.

Japans Ministerpräsident Koizumi sagte, das Land bleibe seiner pazifistischen Verfassung verpflichtet und werde seine Anti-Atom-Politik fortsetzen. Der Bürgermeister von Hiroshima rief zur weltweiten Abschaffung von Nuklearwaffen auf.

Der Abwurf der Atombombe durch die USA am 6. August 1945 hat bisher mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet. Am 9. August 1945 warfen die USA eine zweite Atombombe ab - diesmal auf die japanische Stadt Nagasaki. Sechs Tage danach kapitulierte Japan im Zweiten Weltkrieg.



Quelle: Belgischer Rundfunk, Nachrichten-online.be, 06.08.06 14.19 Uhr

Aufruf zur gewaltlosen Blockade von "Kleine Brogel"

Rund 80 belgische Politiker haben zu einer gewaltlosen Besetzung des Luftwaffenstützpunktes "Kleine Brogel" aufgerufen. Anlass ist der 61. Jahrestag der Zündung der ersten Atombombe in der japanischen Stadt Hiroshima. Der gewaltlose Protest soll in "Kleine Brogel" am 9. August stattfinden. Auf dem Luftwaffenstützpunkt werden NATO-Atomwaffen gelagert. Unter den Politikern, die zu der Aktion aufrufen, sind Mandatsträger der Grünen, der flämischen Liberalen und Ex-Premier Jean-Luc Dehaene.



Quelle: rbb-online, 06.08.06

Gedenken

Friedensglocke für Hiroshima-Opfer

Zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ist am Sonntag in Berlin der Opfer gedacht worden. Im Volkspark Friedrichshain läutete die Friedensglocke.

An der Gedenkveranstaltung nahmen auch Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) und einer der Überlebenden des Abwurfs auf Hiroshima, Sato Bayashi, teil. Der Verein Deutscher Friedensrat kritisierte anlässlich des verheerenden Bombenabwurfs vor 61 Jahren, dass heute tausende Atomwaffen in den militärischen Arsenalen vieler Länder lagerten.

Weiterentwicklung und Weitergabe seien bisher nicht gestoppt. Die Organisatoren der Veranstaltung, unter ihnen das Deutsch-Japanische Friedensforum, Vertreter des Bezirksamtes Friedrichshain- Kreuzberg sowie die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, riefen für ein Ende des Krieges im Libanon auf.

An den Folgen der Explosion der US-Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945 starben bis heute über 200.000 Menschen. (Stand: 06.08.2006, 15.04 Uhr)



Quelle: taz, 07.08.06

Beirut statt Hiroschima

Friedensdemos zum Atomgedenken diesmal ganz im Zeichen des Libanonkonflikts

FRANKFURT/MAIN taz/epd Der Sonderschullehrer Gerd Küppers aus Neuwied am Rhein ist 62 Jahre alt. Schweiß hat sich unter seinem Helm angesammelt, als er am Samstag um fünf vor zwölf zusammen mit rund 60 weiteren Freizeitsportlern vor dem Westtor der US-Base Ramstein vom Rad steigt. Die Kommandozentrale der US-Luftwaffe in Europa mit ihren mutmaßlich 130 Atombomben ist schon das zweite Etappenziel für die "Pacemakers", wie sich die Teilnehmer des von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsgegner (DFG-VK) organisierten Radmarathons für die Abschaffung aller Atomwaffen nennen. Rund 150 Kilometer haben die radelnden Friedensfreunde schon hinter sich gebracht, deren Protest dieses Jahr im Zeichen des aktuellen Nahostkriegs steht.

Bei ihrem ersten Verpflegungsstopp in Kirn an der Nahe verlasen die Friedensfreunde eine Grußbotschaft des Bürgermeisters von Hiroschima. Nie dürften diese "ungeheuerlichen Kriegsverbrechen" der USA vergessen werden, sagt Küppers. Anlass der Friedensfahrt war der 61. Jahrestag des amerikanischen Atombombenabwurfs auf die japanische Großstadt.

Auf ihren Plakaten am Infostand bezieht sich die DFG-VK auf den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Beide Seiten werden aufgefordert, die Kampfhandlungen umgehend einzustellen: "Stoppt das Töten und die Zerstörung im Libanon und im Gaza-Streifen. Stoppt die Raketen der Hisbollah auf Israel." In den protestantischen Kirchen der Region werde in diesen Kriegszeiten jeden Samstag für den Frieden gebetet, berichtet Annette Dietrich, Sprecherin der rührigen Friedensinitiative Westpfalz (FIW).

In Baden-Württemberg hatten Friedensaktivisten schon am Freitagabend die "Pace"-Flagge gezeigt. Am Sitz der Waffenschmiede Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar zersägten sie vor dem Werkstor mehrere Gewehre. "Eine Vielzahl von Armeen und Milizen im Nahen und Mittleren Osten schießen mit Waffen von Hecker & Koch", sagte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK.

Auch in mehreren deutschen Großstädten demonstrierten Menschen am Wochenende für ein Ende der Gewalt im Nahen Osten. Kundgebungen gab es unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Leipzig und München. Nach Polizeiangaben protestierten am Samstag in Düsseldorf rund 1.000 Demonstranten friedlich gegen den Krieg im Libanon. Sie forderten einen sofortigen Waffenstillstand und einen Rückzug Israels aus dem Libanon. Zugleich betonten sie ein Existenzrecht Israels in den Grenzen von 1967.

Rund 300 Menschen demonstrierten in München für einen sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten. Unter den Teilnehmern waren vor allem Libanesen, die in Deutschland leben. Der Protestmarsch stand unter dem Motto "Den Libanon nicht im Stich lassen".

Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich sprach sich für die Einrichtung einer Pufferzone und den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe im Nahen Osten aus. In der bayerischen Kirchenzeitung Sonntagsblatt forderte er, die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen. Zugleich äußerte Friedrich Verständnis für die israelischen Militäraktionen. Es sei das klare Ziel der Hisbollah, Israel zu Vergeltungsschlägen zu provozieren. Israel müsse aber die Konsequenzen der Bombardierungen bedenken. Eine mögliche Folge wäre ein islamistischer Libanon.

Klaus-Peter Klingelschmit



Quelle: Frankfuter Rundschau, Lokalteil Frankfurt, 07.08.06

"Bündnis gegen den Krieg"

Frankfurter erinnern an Abwurf der Atombombe

Frankfurt - Rund 400 Menschen haben am Samstag in Frankfurt an den Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima vor 61 Jahren erinnert. Zugleich protestierten sie gegen atomare Bedrohung und Atomwaffen. Zu der Demonstration in der Innenstadt hatte das "Frankfurter Bündnis gegen den Krieg" aufgerufen. Vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten forderten die Organisatoren, alle Atomwaffen zu vernichten. Weltweit gebe es mehr als 20.000.

Schätzungsweise über 240.000 Menschen wurden - einschließlich der Spätfolgen - Opfer des Atombombenabwurfs der Amerikaner auf Hiroshima am 6. August 1945 im Krieg gegen Japan.

Für Sonntagabend hatte auch das Kasseler Friedensforum eine Kundgebung zum Gedenken an Hiroshima angekündigt. dpa



Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, Lokalteil Kirn, 07.08.06

Radfahren gegen Atomwaffen

"Pacemaker" setzen sich für den Frieden in der Welt ein / Stopp in Kirn

Von Patrick Gemünden

KIRN: Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs in Hiroshima hat die "Pacemaker" Radtour für den Frieden in Kirn Station gemacht. Hier wurde sie von dem Stadtentwickler Volker Meier und dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Wilhelm Dröscher empfangen.

Start der 365 Kilometer langen Tour war Büschel in der Südeifel. Dort lagern nach Aussage der Pacemaker seit 1965 amerikanische Atombomben. Ihre Sprengkraft wird auf das 150fache jener Bomben geschätzt, die vor 61 Jahren die Städte Hiroshima und Nagasaki innerhalb weniger Sekunden zerstörten. Von Büschel aus führte die Tour nach Kirn, Ramstein, Neustadt und Bretten nach Ludwigsburg, alles an einem Tag. "Für Hobbyfahrer, die normalerweise Touren bis 100 Kilometer fahren, ist das hier nix", gibt einer der Fahrer bei der Ankunft am ersten Etappenziel, dem Kirner Rathaus zu. Einige seiner Kollegen bestreiten rund 30000 Kilometer auf dem Rad pro Jahr.

Bei dieser Tour soll den Sportlern, neben dem Einsatz für den Frieden, die Möglichkeit gegeben werden, eine interessante Strecke zu bezwingen. "Die heimischen Straßen und Wege kennen die meisten ja schon in- und auswendig, da ist so etwas eine willkommene Abwechslung", so der Tenor der Fahrer.

Bei Koordinator und Tourbegleiter Roland Blach, Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft Baden-Württemberg, laufen die Fäden der Organisation zusammen. Die Friedensgesellschaft, zusammen mit der Friedensinitiative Westpfalz, ist Hauptveranstalter des Radmarathons, unterstützt werden sie dabei unter anderem von Radprofi Udo Bölts als Schirmherr.

Für das richtige Bikerfrühstück sorgte die "Arbeitsgemeinschaft Frieden" aus Trier, die sich unter anderem gegen die Verwendung von Steuergeldern für die US-Airbase Spangdahlem einsetzt.

Markus Pflüger verlas den Radlern die Grußbotschaft des Bürgermeisters von Hiroshima. Rache und Feindseligkeit sind bei den Bürgern Hiroshimas überwunden, hieß es hier, und weiter: "Die treibende Kraft ist die Forderung der Bürger nach Frieden". Hiroshimas Bürgermeister ist Mitglied der "Majors for Peace".

Bürgermeister aus aller Welt haben sich zusammengeschlossen, um sich gegen den Krieg stark zu machen. Neue Mitglieder werden gesucht, auch die Stadt Kirn habe nach dem Besuch der Pacemakers im letzten Jahr den Beitritt ins Auge gefasst. In Taten umgesetzt wurde dies aber bisher leider nicht, bedauerten die Radfahrer.



Quelle: Neues Deutschland, 07.08.06

Hiroshima: Gedenken an Opfer

Mit einem Appell zur Begrenzung der nuklearen Bedrohung in der Welt hat die japanische Stadt Hiroshima am Sonntag des Atombombenabwurfs vor 61 Jahren. Rund 45000 Menschen versammelten sich zu einer Schweigeminute um 8.15 Uhr (Ortszeit), dem Zeitpunkt, als die US-Amerikaner 1945 die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über der westjapanischen Stadt abwarfen. 140000 Menschen starben binnen Monaten.



Quelle: HNA, 07.08.2006

Für die Toten, die der Fluss trägt

Kassel: "Zum Gedenken an die Toten, die der Fluss trägt." So wird der Gedenktag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945 in Japan genannt, erzählt Gerlinde Banze vom Kasseler Friedensforum. Genau wie dort, treffen sich auch hier zu Lande Menschen, um an die Bombenangriffe zu erinnern und gegen die atomare Bedrohung zu protestieren. Auch das jährlich stattfindende Ritual ähnelt sich. "Man bastelt gemeinsam Lichterketten, die man auf dem Fluss schwimmen lässt", sagt Banze. Seit Ende der 80er-Jahre organisiert sie diesen Gedenktag in Kassel mit. 50 Menschen trafen sich am Sonntagabend am Fuldaufer. "Wir wollten zusammen mit anderen der schrecklichsten Ereignisse der Kriegsgeschichte gedenken", sagen die beiden Studenten Mario Psotka und Fabian Schwarz. Auf unserem Bild zündet Helge von Horn Kerzen an, die auf der Fulda schwimmen sollen. (pam)



Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 07.08.06

Warnung vor atomarer Bedrohung

Zum 60.Jahrestag des Atombomben-Abwurfs über Hiroshima und Nagasaki fordert Friedensaktivist Kazuo Soda die Ächtung nuklearer Waffen

Von Chantal Tajdh

Eine Distanz von zehn Metern entschied vor 60 Jahren beim Abwurf der Atombombe über Nagasaki und Hiroshima über Leben und Tod. "Mein Vater stand auf der Straße, als die Atombombe detonierte, ich war geschützt im Haus", erinnert sich Kazuo Soda, Überlebender des nuklearen Angriffs am 6.August 1945. "Eine Woche später war mein Vater tot."

Auf Einladung des Hiroshima-Nagasaki-Arbeitskreises sprach der Friedensaktivist und Träger des Aachener Friedenspreises 2001 zum 60.Jahrestag des Atombomben-Abwurfs am Sonntag vor dem Dom. "Wir können und dürfen nicht in Sicherheit leben, denn die atomare Bedrohung ist immer noch existent", mahnte Kazuo Soda. Auf seiner Friedenspilgerreise durch zahlreiche Länder erinnert er auch immer wieder an die Opfer: "140.000 Menschen starben in Hiroshima, 70.000 in Nagasaki", sagt er, "ungezählt sind aber die Opfer, die bis heute an den Spätfolgen der Verstrahlung sterben". Kazuo Soda selber überlebte eine Krebserkrankung, die er auf die nuklearen Strahlen zurückführt: Eine Woche nach dem Abwurf der Atombombe musste der damals 15-jährige helfen, verschüttete Opfer zu bergen.

Regina Hagen vom "Internationalen Netzwerk von Ingenieuren und Wissenschaftlern gegen Proliferation" erinnerte bei der Kundgebung daran, dass viele Länder Atomwaffen besitzen. "Und die Rüstungsspirale wird immer weiter angeheizt", sagt sie. Gleichzeitig spricht sie den aktuellen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah an: "Auch im Nahen Osten ist ein Atomwaffeneinsatz nicht undenkbar." Denn schließlich verfüge Israel über Atomsprengköpfe. Deshalb fordert Hagen: "Wir plädieren für eine atomwaffenfreie Welt bis 2020, damit so ein Leid wie in Hiroshima und Nagasaki nicht wieder passiert."



Quelle: General Anzeiger, Lokalteil: Bonn-Beuel, 08.08.06

Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Bürger legen am Beueler Rheinufer Blumen ab

Beuel (klz): 61 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki gedachten die Mitglieder der Friedensinitiative Bonn-Beuel der Opfer. Am Rheinufer legten Männer und Frauen zum "Hiroshima-Tag" Blumen ab, um ihren Beitrag "im Kampf für eine atomwaffenfreie Welt" zu leisten, so die Veranstalter.

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima fand am 6. August 1945 während des Zweiten Weltkrieges statt. Um 8.16 Uhr detonierte die vom US-Bomber "Enola Gay" abgeworfene US-amerikanische Atombombe Little Boy in 580 Metern Höhe über Hiroshima.

Nur 43 Sekunden später war der größte Teil der Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Der Bombenabwurf auf die japanische Stadt war der erste militärische Atomwaffeneinsatz überhaupt. Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen waren sofort tot, rund 80 Prozent der Stadt wurden zerstört.

Viele weitere Menschen starben später am radioaktiven Niederschlag. Die Überlebenden der Atombomben werden in Japan als "Hibakusha" bezeichnet. Drei Tage später ging über der Stadt Nagasaki die zweite Bombe "Fat man" nieder und forderte rund 70.000 Menschenleben.



Quelle: tagesschau.de, 09.08.06

Japan gedenkt der Opfer der Atombombe von 1945

Nagasakis Bürgermeister fordert atomare Abrüstung

Die südjapanische Stadt Nagasaki hat des Atombombenabwurfs vor 61 Jahren gedacht.

Bürgermeister Itcho Ito rief vor rund 4600 Menschen die Atommächte zu weiterer Abrüstung auf. Ito kritisierte in seiner Ansprache namentlich die USA, Nordkorea, Indien, Pakistan, Iran und Israel und rief erstmalig in seiner Friedenserklärung die Wissenschaftler in aller Welt auf, keine Atomwaffen mehr zu bauen.

An der Zeremonie nahmen auch der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi sowie Regierungsdelegationen aus sieben Ländern teil. Um 11.02 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt, als am 9. August 1945 die vom US-Bomber Bockscar abgeworfene Atombombe "Fat Man" über der Stadt explodiert war, legten die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung eine Schweigeminute ein, während Kirchen- und Tempelglocken erklangen. Von der Erinnerung an die Vernichtung zur Zukunft: 1996 wurde in Nagasaki ein Atombomben Museum eröffnet. Besucher werden von so genannten "Friedensführern" begleitet, ehrenamtlichen Helfern, die den Abwurf oft selbst miterlebt haben. Das Museum hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur der Opfer zu gedenken, sondern vor allem vor den Gefahren der atomaren Rüstung zu warnen.

Bis heute mehr als 242.000 Opfer

Damals, drei Tage nach dem Atombombenabwurf über Hiroschima, waren im 300 Kilometer entfernten Nagasaki etwa 70.000 Menschen durch direkte Einwirkung getötet worden, 75.000 wurden verletzt. Auch Jahrzehnte nach der Bombadierung von Nagasaki und Hiroschima sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs. Inzwischen hat sich die Zahl der Opfer offiziell auf mehr als 242.000 erhöht.



Quelle: Magdeburger Volksstimme, 09.08.06

Nagasaki gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs

(dpa) Nagasaki - Nagasakis Bürgermeister Itcho Ito hat die Wissenschaftler in aller Welt aufgerufen, keine Atomwaffen mehr zu bauen. Während der Feier zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf die südjapanische Stadt vor 61 Jahren appellierte Ito vor rund 4600 Menschen auch an die Atommächte, weiter abzurüsten.

Ito kritisierte namentlich die USA, Nordkorea, Indien, Pakistan, Iran und Israel.

Am 9. August 1945, drei Tage nach dem Atombombenabwurf über Hiroschima, waren im 300 Kilometer entfernten Nagasaki etwa 70 000 Menschen durch direkte Einwirkung getötet worden, 75 000 wurden verletzt. In Hiroschima waren nach der Explosion der ersten Atombombe binnen weniger Monate schätzungsweise 140.000 Menschen gestorben.

Auch Jahrzehnte nach Hiroschima sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs. Inzwischen hat sich die Zahl der Opfer offiziell auf mehr als 242 000 erhöht.



Quelle: zdfheute.de, 09.08.06

Nagasaki gedenkt der Atombomben-Opfer

Bürgermeister Itcho Ito fordert nukleare Abrüstung

Zum 61. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki hat der Bürgermeister der japanischen Stadt die Bemühungen um nukleare Abrüstung als mangelhaft kritisiert. Die Atommächte dieser Welt seien nicht ernsthaft an Abrüstung interessiert, sagte Itcho Ito bei einer Gedenkveranstaltung, an der etwa 5000 Überlebende der Bombardierung sowie Politiker und Ehrengäste teilnahmen.

Drei Tage nach Hiroschima war Nagasaki am 9. August 1945 das zweite Ziel einer amerikanischen Atombombe.

Atomare Aufrüstung nicht hinnehmen

Ito warf den USA vor, die atomare Aufrüstung Indiens stillschweigend zu billigen. Dies zeigten allein schon die Pläne für eine nukleare Zusammenarbeit. Nordkorea wiederum bedrohe mit seinem Atomwaffenprogramm den Frieden und die Stabilität in Japan und der restlichen Welt, sagte der Bürgermeister von Nagasaki.

Die Teilnehmer an der Gedenkveranstaltung, darunter auch Ministerpräsident Junichiro Koizumi, legten um 11.02 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt des damaligen Atombombenabwurfs, eine Schweigeminute ein. Koizumi erklärte, Japan werde an seiner pazifistisch ausgerichteten Verfassung und am Prinzip der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen festhalten.

Gedenkfeier am Einschlagsort der Bombe

Die 82-jährige Kikuyo Nakamura überlebte damals die Bombe. Sie befürchtet, dass der Atombombenangriff bald vergessen sein werde. "Ich werde niemals vergessen, was vor 61 Jahren geschehen ist. Ich fühle mich verpflichtet, anderen zu sagen, wie dumm, erschreckend und grausam der Krieg war", erklärte sie.

Die Gedenkfeier fand in einem Park nur wenige hundert Meter vom Einschlagsort der Bombe entfernt statt. In Nagasaki wurden damals 60.000 bis 80.000 Menschen getötet. Drei Tage zuvor kamen in Hiroschima bereits 140.000 Menschen ums Leben. Jedes Jahr werden in die einschlägigen Listen weitere Personen aufgenommen, die an den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung sterben. In diesem Jahr waren es allein in Nagasaki 2831, was die offizielle Gesamtzahl der dortigen Todesopfer auf 140.144 brachte. (Mit Material von AP)



Quelle: Weser Kurier/Bremer Nachrichten, Kultur; 10.8.06

Konventionelle Klangmittel

BREMEN. Der 6. August ist ein Tag des Schreckens auch nach 61 Jahren und verbunden mit dem Namen der japanischen Stadt Hiroshima: Die Künstlerin Youraine de Senz aus Ludwigshafen stellte ihren mit "Hieroshima" betitelten Bilderzyklus im "Kapitel 8" an der Domsheide aus und ihr Sohn Enrico Senz ließ im Dom die von ihm verfasste "Sinfonie Hieroshima 1945" erklingen. Sie soll ein Abbild sein für Tod und Leid so vieler unschuldiger Menschen. Und das in den Ortsnamen eingeschobene "e" soll bei beiden Ereignissen die Gegenwärtigkeit der atomaren Bedrohung verkünden.Was man im Bremer Dom vernahm, wurde jedoch eher zur Projektionsfläche unterschiedlicher Vorstellungen. Aber vielleicht lässt sich ein derartiges Thema auch gar nicht mit konventiellen Klangmitteln angehen. Jedenfalls wusste Enrico Senz die Klangmacht der Sauer-Orgel und ihre dynamische Spannweite vielfältig zu nutzen. Er setzte Floskeln mit ständigen Kontrasten nebeneinander, wovon sein Stück im Grunde genommen lebte. Zwischendurch gab es Zitate aus der Orgelliteratur oder auch nur Anklänge an sie. Strukturelle Zusammenhänge und ein thematisches Kontinuum konnte man zwar nicht wahrnehmen, jedoch immer wieder kadenzierende Zäsuren. Mit ausgesprochener Fingerfertigkeit setzte der Orgelspieler ein Mosaik von kleingliedrigen Klangereignissen zusammen, in die, so Bereitschaft dazu vorhanden war, vielerlei hineingehört werden konnte.Der Begleittext spricht davon, dass im ersten Satz der Zeitpunkt des Bombenabwurfs beschrieben würde, im zweiten das Schweigen der Angst und der sich allmählich entwickelnde Kampf ums Überleben. Jeder seiner Vorträge sei nicht "nach Schema, sondern immer mit einer Variation" aufgebaut schreibt der Verfasser. Der Eindruck des Improvisatorischen prägte denn auch den gesamten knapp halbstündigen Ablauf. Ach ja, "Der Hund von Hieroshima" ließ sich zum Schluss auch noch hören - in Form eines in seiner Knappheit überschaubaren, sich langsam auftürmenden Klangstücks.



[siehe auch:
Pressesplitter I bis 05.08.]



E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org

Website: www.friedenskooperative.de
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