Hiroshima-
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Hiroshima- / Nagasakitag 2008

 Aufrufe, Stellungnahmen

Hiroshima-und Nagasaki-Gedenken 2008

Unsere Zukunft - atomwaffenfrei!

Dortmunder Friedensinitiativen

Jetzt die letzten 20 amerikanischen Atomwaffen auf deutschem Boden vom Fliegerhorst Büchel in der Eifel abziehen!

Dortmunder Friedensinitiativen laden ein:

Hiroshima, 6. August 1945: die japanische Stadt Hiroshima wird durch die erste Atombombe zerstört. Nagasaki, 9. August 1945: die japanische Stadt Nagasaki wird durch eine weitere Atombombe zerstört. Hunderttausende von Menschen starben.

Mittwoch, 6. August 2008

Aablauf:

14.00 Uhr: Infostand

17.30 Uhr: ab Reinoldikirchplatz

Traditioneller Mahngang durch die Innenstadt:

Westenhellweg bis zur Petrikirche

Platz von Hiroshima

Friedensplatz

Gingko-Baum am Presseamt



Noch immer gibt es US-Atomwaffen in Deutschland

Deutschland ist immer noch nicht atomwaffenfrei. Die USA lagern noch zwischen 200 und 350 thermonukleare Bomben vom Typ B-61 in sechs NATO-Staaten, darunter 4 Luftwaffenstützpunkte in Italien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. In Deutschland handelt es sich um den Fliegerhorst Büchel in der Eifel mit 20 Atomwaffen, jede mit der Sprengkraft von 13 Hiroshima-Bomben. Im Ernstfall würden diese Waffen von deutschen Bundeswehrpiloten mit deutschen Tornado-Kampfflugzeugen geflogen.

Das heißt, Deutschland wäre technisch und politisch an der nuklearen Strategie- und Einsatzplanung der NATO beteiligt ("nukleare Teilhabe").

Einem aktuellen Bericht der Amerikanischen Wissenschaftsvereinigung FAS (Federation of American Scientists) zufolge sind diese Waffen nur unzureichend gesichert (Lagerung: Gebäude und Sicherheitssysteme, Mangelnde Ausbildung und zu wenig Personal) und eine daraus resultierende Option sei eine Konzentrierung auf weniger Stützpunkte.

Dies ist für die deutsche Politik eine einmalige Chance, ihre nukleare Teilhabe aufzukündigen. Denn:

Die "nukleare Teilhabe" ist völkerrechtswidrig.

Die Bundesrepublik Deutschland hat freiwillig auf Atombomben verzichtet, als sie 1975 dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten ist. Damit ist sie die Verpflichtung eingegangen, Kernwaffen weder herzustellen noch zu besitzen. Im 2+4-Vertrag vom September 1990 hat sie dies bekräftigt und erklärt, dass auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird.

Die Bundesregierung muss jetzt den Abzug und die Vernichtung der Atomwaffen durchsetzen. Das wäre ein wichtiges Signal in allen Abrüstungsgesprächen.

Deutschlands Engagement in den Gesprächen mit dem Iran, in den Verhandlungen mit Russland, kann nur glaubwürdig sein, wenn Deutschland selbst seine völkerrechtlichen Vertragsverpflichtungen einhält, d.h. sämtliche Atomwaffen vollständig abrüstet und Verhandlungen über ein generelles Verbot von Atomwaffen fördert.

Solange Atomwaffen existieren, kann weder ihre Weiterverbreitung noch ein absichtlicher oder versehentlicher Einsatz wirksam verhindert werden.

Der vordringliche deutsche Beitrag zur Abschaffung sämtlicher Atomwaffen weltweit wäre



1.als erster Schritt die Veranlassung des endgültigen und vollständigen Abzuges der US-Atomwaffen aus Büchel



2.die Rücknahme der Bereitstellung deutscher Piloten und Flugzeuge für einen möglichen Atomwaffeneinsatz im Krisenfall und Beendigung der politischen Mitwirkung an der Planung eines möglichen Atomwaffeneinsatzes der NATO



3.schließlich die Förderung von Initiativen zur vollständigen Abrüstung sämtlicher Atomwaffen und zur Aufnahme von Verhandlungen über ein generelles Verbot von Atomwaffen.


Unsere Zukunft - atomwaffenfrei!

30. August Großdemonstration am Atomwaffenlager Büchel



Veranstaltende Initiativen: Arbeitsloseninitiative; Christinnen und Christen für den Frieden/Pax Christi; DFG-VK Dortmund; Dortmunder Friedenforum; Frauen-Friedensinitiative; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Dortmund



Flugblatt als pdf
siehe hier



E-Mail: ute (Punkt) guckes (at) gmx (Punkt) de
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