Netzwerk Friedenskooperative



Eine andere Welt ist möglich, Köln 14.09.2002


vom:
25.07.2002
Update: 03.09.2002


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Eine andere Welt ist möglich, Köln 14.09.2002:

  Auftakt Friedenskundgebung

Auf nach Köln am 14. September 2002!

Krieg ist Terror!
Für friedliche Konfliktlösung und globale Gerechtigkeit!


KoKreis Friedensgruppen

Auftaktkundgebung der Friedensgruppen von 11 Uhr bis 14 Uhr

auf dem Kölner Kaiser-Wilhelm-Ring/Hohenzollernring

Organisationen der Friedensbewegung beteiligen sich am Aktionstag und der Großdemonstration der Gewerkschaftsjugendverbände und des attac-Netzwerks
"Her mit dem schönen Leben - eine andere Welt ist möglich!" und laden ein zur Auftaktkundgebung von 11.00 bis 14 Uhr auf dem Kölner Kaiser-Wilhelm-Ring/Hohenzollernring.

Wir stehen auf für eine andere Politik - gerade auch in der Entwicklungs-, Außen- und Sicherheitspolitik. Wir stellen die Selbstverständlichkeit in Frage, mit der eine Große Koalition aus SPD, CDU/CSU, FDP und Grünen die Bundeswehr zur weltweiten Eingreifarmee ausbaut und sie - wie jüngst in Jugoslawien und Afghanistan - in Kriege schickt.

Wir widersprechen dem von den USA und ihren Verbündeten angekündigten weltweiten "Krieg gegen den Terrorismus" und lehnen die Beteiligung der Bundesrepublik daran ab. Längst sind die Terroranschläge vom 11. September 2001 zum Vorwand für die militärische Durchsetzung von Macht- und Wirtschaftsinteressen im Rahmen der "Globalisierung" geworden. In kaum verhohlener Konkurrenz zur einzig verbliebenen Supermacht suchen die europäischen Staaten - allen voran die deutsche Bundesregierung - "ihren" Anteil am weltweiten Wirtschaftskuchen ebenfalls durch eigene militärische Interventionsfähigkeit zu sichern. Weltweit steigen wieder die Rüstungsausgaben. Die neue US-Militärstrategie sieht inzwischen "präventive" Angriffskriege mit Einsatz von Atomwaffen gegen unliebsame Staaten vor. Wir wollen keine weiteren Interventionskriege sondern Fortschritte in der globalen Sicherung des Friedens und des Aufbaus zivilgesellschaftlicher Strukturen. Die Ächtung des Krieges muss endlich Grundlage internationaler Beziehungen werden.

Auf die Herausforderungen der Terroranschläge vor einem Jahr haben die westlichen Regierungen mit Kriegseinsätzen und massivem Abbau von Freiheitsrechten im Innern die falsche Antwort gegeben. Seit dem 11. September fordern Organisationen der Friedensbewegung, GlobalisierungskritikerInnen und BürgerrechtlerInnen gemeinsam, die Ursachen des Terrorismus zu überwinden, statt mit dem "Krieg gegen den Terrorismus" die Gewaltspirale weiter zu drehen. Alle aktuellen Konfliktherde und regionalen Kriege zeigen, dass die Spirale von militärischer Gewalt und Terror keine Sicherheit und keinen Frieden bringt.

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Eine andere Welt ist möglich, Köln 14.09.2002
Globale Gerechtigkeit schaffen und Brücken bauen für eine neue Kooperation zwischen Nord und Süd, zwischen "westlichen" und "islamischen" Gesellschaften sowie zivile Konfliktbearbeitung sind die Alternativen zur Eskalation von Terror und Krieg. Für den Weg aus der Gewaltspirale ist eine andere deutsche Außen-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik gefordert und es bedarf geeigneter Instrumente ziviler Konfliktbearbeitung wie z.B. eines effektiven Zivilen Friedensdienstes, nicht Kriegshandlungen der Bundeswehr.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die Bundeswehr aus den Kriegsgebieten des sogenannten Antiterrorkrieges zurückzuziehen. Die NATO-Strategie, die auf weltweite Intervention zur Durchsetzung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen abzielt, muss aufgegeben und die Rüstungsausgaben müssen drastisch gesenkt werden. Demokratische Bürgerrechte dürfen im Zeichen des "Antiterrorkampfes" nicht eingeschränkt werden.

Gegen den angekündigten Irak-Krieg und eine deutsche Beteiligung daran bereiten Friedensgruppen bereits massive Proteste einschließlich Aktionen Zivilen Ungehorsams an Militär- und US-Einrichtungen in der Bundesrepublik vor.

Eine gesellschaftliche Debatte über Entwicklungs-, Außen- und Sicherheitspolitik, über die möglichen Alternativen zu Krieg und Gewalt, muss in der Bundesrepublik offenbar "von unten" gegen den Willen der etablierten Politik durchgesetzt werden. Dies ist auch unser Beitrag zum Kölner Aktionstag am 14. September.

Veranstalterkreis: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF); Bund für Soziale Verteidigung (BSV); BUKO-Kampagne gegen Rüstungsexporte; Bundesausschuss Friedensratschlag; Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Forum Ziviler Friedensdienst (FZFD); Frauennetzwerk für Frieden (FNF); Informationsstelle Wissenschaft und Frieden; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs - Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) - deutsche Sektion; Kölner Bündnis gegen Krieg und Rassismus; Kölner Friedensforum; Komitee für Grundrechte und Demokratie; Künstler in Aktion; Martin Niemöller Stiftung; Naturwissenschaftlerinitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit; Netzwerk Friedenskooperative; Ohne Rüstung Leben (ORL); Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF); Pax Christi - deutsche Sektion; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)

Unterstützende Gruppen: Friedensforum Mönchengladbach, FI Köln-Plettenberg, FI Frankfurt-Rödelheim, FI Stuttgart-Feuerbach, Hamburger Forum, Kein Blut für Öl*, Naturfreundejugend Westfalen, Pax an! Köln, Pax Christi - Gruppe Erftstadt, PDS Landesverband Thüringen, Service Civil International (SCI), Weltbühne-Bibliothek (Berlin)

Unterstützende Einzelpersonen: Gerd Bauer (Mühlheim), Bill und Hanne Beittel (Berlin), Winfried Belz (Wilhelmsfeld*), Adelheid v. Boeselager (Saarbrücken), Heinz Bretschneider (Höhbeck), Dorothea Brodersen (Kropp), Klaus Bröker (Köln), Friedbert Dinda (Oettern), Gerd Drath (Köln*), Helga Dieter (Frankfurt), Silke Karl C. und Hannolore Fischer (Köln), Gajek (Schwerin), Reante Geiser (Randensacker), Stephanie und Christoph Haas (Stuttgart), Uli Hahn (Köln), Ruth und Reinhard Halle (Berlin), Frercks Hartwig (Horber Initiative für den Frieden), Reiner Hofmann (Stuttgart), Konrad Huchtig (Emden), Ulla Jelpke (MdB PDS), Annegret Jürgens-Kirchhoff (Tübingen), I. Körper-Hinz (Künzell*), Dieter Manecke (Hürth), Barbara Petersen (Bonn), Richard Rudkoski (Dahlenburg), Hermann Schuon (Tübingen), Rose Schulz (Köln*), Kurt Steinhäuser (Köln), Helmut Steinmetz (Worms), Ulrich und Ilse Straeter (Essen), Richard Ullmer (Frankfurt), Norbert Wagner (Wesel), Renate Wani (Heidelberg), Erika Wikes (Rheinbreitenbach)

stand: 03.09.02

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V., Konto-Nr. 33 0 35 bei Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) mit Stichwort: 14.09.

Programm auf der Bühne Kaiser-Wilhelm-Ring, 11 - 14 Uhr:

 Redebeiträge:

 zur Kriegspolitik nach dem 11. September 2001 (Andreas Buro, friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie)

 zu den innergesellschaftlichen Folgen der Kriegspolitik (Claudia Haydt (IMI [http://www.imi-online.de/gesichter.php3?id=10])

 zu den Alternativen zu Terror und Krieg: ein Dialog zwischen Johan Galtung und dem algerischen Regierungskritiker Abdelkader Sahraoui über die "Fundamentalismen beider Seiten"

 Vorstellung von Projekten konkreter Friedensarbeit und Initiativen gegen den drohenden Irak-Krieg

 Musik und Kabarett



Rückmeldung an:

Netzwerk Friedenskooperative

Römerstr. 88

53111 Bonn

Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906

Mail: friekoop@bonn.comlink.org





Organisation / Gruppe / Name:



Adresse



Tel./Fax./Mail



O Ich/Wir unterstütze(n) die Auftaktveranstaltung "Frieden" beim Aktionstag "Her mit dem schönen Leben - eine andere Welt ist möglich!" in Köln am 14. September 2002

O An den Kosten beteilige(n) ich/wir mich/uns mit EUR ___________ (mind. 50,- EUR o.n. Selbsteinschätzung mehr)

Mit der Veröffentlichung meines/unseres Namens bin ich / sind wir einverstanden.

O Meinen/unseren Beitrag überweise(n) ich/wir am .................

an: Förderverein Frieden e.V., Konto-Nr. 33 0 35 bei Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) mit Stichwort: 14.09.



Weitere Aktionen am 14.9. in Köln

 ab frühmorgens Auftaktaktionen der Gewerkschaftsjugendverbände

 11.00 bis ca. 13.00 Uhr: Dezentrale Aktionen der Gewerkschaftsjugendverbände am Alter Markt, Heumarkt, Offenbachplatz, Roncalliplatz

 11.00 bis ca. 14.00 Uhr: Kundgebungen von Attac am Rudolfplatz und Hohenzollernring, Kundgebung des "Runder Tisch Erwerbslose" am Friesenplatz

 13.30 bis 14.30 Uhr: Aktion "Freibeuter entern den Neoliberalismus" der Gewerkschaftsjugendverbände, An der Frankenwerft

 ca. 14.30 Uhr: Gemeinsame Demonstration

 16 bis 22.00 Uhr: Gemeinsame Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und den Bands Die Firma, Brings, Reamonn, Such A Surge, Brothers Keepers, D-Flame, Samy De Luxe

Aktuelle Informationen zu den Aktionen der Gewerkschaftsjugendverbände im Netz: www.hmtsl.de

Busse nach Köln sind aus vielen Städten geplant. Infos dazu unter http://www.attac-netzwerk.de/149 oder über das Attac-Aktionsbüro, Vogelsanger Str. 78, 50823 Köln, Tel. 0221/952789-0, Fax: 0221/952789-2, eMail: misera@attac-netzwerk.de

Dieses Flugblatt in der jeweils aktuellen Fassung kann zum Nachdrucken als
PDF-Datei heruntergeladen werden unter http://www.friedenskooperative.de/gifs/koeln149.pdf



E-Mail:   friekoop@bonn.comlink.org
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