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vom:
11.07.2001


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Bayernweiter Aktionstag zum Flugtag des Jagdgeschwaders 74 am 20./21. Juli in Neuburg/Donau

Friedensdrehscheibe Bayern

Die Bundeswehr als Interventionsarmee

Derzeit findet ohne breite öffentliche Debatte die "umfassendste Reform der Bundeswehr seit ihrem Bestehen" statt. Ziel ist eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Streitkräfte von einer Verteidigungs- hin zu einer angriffsfähigen Interventionsarmee.

Dies ist ein von vielen internationalen Experten festgestellter Verstoß gegen geltendes deutsches und internationales Recht.

"Messgröße für die neue Bundeswehr" soll "die Fähigkeit zur gleichzeitigen und zeitlich unbefristeten Beteiligung an bis zu zwei Kriseneinsätzen" überall auf der Welt sein (Bericht der "Weizsäcker-Kommission"). Hierzu sollen die "Einsatzkräfte" laut Bundesverteidigungsministerium von derzeit 60.000 auf etwa 150.000 Soldaten aufgestockt werden.

Während die Personalstärke der Bundeswehr insgesamt verkleinert wird, wird sie gleichzeitig mit einem Aufwand in dreistelliger Milliardenhöhe modernisiert und mit neuester, interventionsfähiger Waffentechnik ausgerüstet.

Am 20. und 21. Juli feiert das Neuburger Jagdgeschwader JG 74 "Mölders" mit einem
"Großen Zapfenstreich" und einem "Tag der offenen Tür mit öffentlichem Flugbetrieb" sein 40-jähriges Bestehen. Öffentliche Feiern des Militärs werden systematisch zur Vorbereitung der Bevölkerung auf den Krieg benutzt. Der verfassungswidrige Angriff auf Jugoslawien und die widersprüchlichen Bemühungen der "internationalen Gemeinschaft", in diesen Konflikt schlichtend einzugreifen, geben keinerlei Anlaß dazu, die Bundeswehr zu feiern - ganz im Gegenteil.

Seit der Katastrophe von Ramstein sind "Flugtage" verboten. Die Veranstaltung eines Flugspektakel, selbst wenn anders benannt, ist für Besucher höchst gefährlich. Im Krieg ist das Töten und Zerstören die eigentliche Aufgabe des Fluggeschwaders.

Friedensgruppen aus ganz Bayern rufen dazu auf, die Rolle der Bundeswehr kritisch zu hinterfragen. Die Umwandlung in eine Interventionsarmee muß endlich öffentlich diskutiert werden.

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Gestern Kosovo - heute Mazedonien

Liebe FriedensfreundInnen
Nach langer Zeit ist es endlich wieder einmal soweit. Friedensgruppen aus ganz Bayern rufen zu einer gemeinsamen Aktion auf.

Seit dem NATO-Angriff auf Jugoslawien hat sich die Friedensbewegung intensivst mit der Rolle der Neuen Bundeswehr als Interventionsarmee auseinandergesetzt.

Im bundesweiten Appell "Kriege verhindern - Einsatzkräfte auflösen" hat sie eine überwältigende inhaltliche Einigkeit demonstriert. Wir machen jetzt in Bayern den Schritt hin zu gemeinsamen Handeln.

Seit 1 1/2 Jahren treffen sich in Bayern im Drei-Monatsrhythmus verschiedene Friedensgruppen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir besser zusammenarbeiten können. Gemeinsam rufen wir jetzt zu einer zentralen Aktion am 20. und 21. Juli in Neuburg an der Donau auf. Anlaß sind die Feierlichkeiten um das vierzigjährige Bestehen des Jagdgeschwaders JG 74 "Mölders" (
http://www.40-jahre-jg74.de). Wie ihr dem Aufruf entnehmen könnt, soll neben Aktionen auch ein Friedensmarkt mit Ständen, stattfinden, eine gute Möglichkeit, denjenigen, die die Friedensbewegung immer wieder totsagen eindrucksvoll zu beweisen:

Es gibt uns - immer noch - und jetzt erst recht!
Deswegen - Unterstützt diesen Aufruf.


weitere Infos: Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen

Aktionen: Großer Zapfenstreich, Freitag 22.30 Uhr - "Flugtag", Samstag 14 Uhr

Neben der Mahnwache im Programm am Freitag bereitet das Aktionsforum-Frieden-Neuburg Aktionen für den Großen Zapfenstreich der Bundeswehr und den "Tag der offenen Tür mit öffentlichem Flugbetrieb" vor. Wenn ihr darüber genaueres wissen und euch daran beteiligen wollt, dann meldet euch bei der Adresse unten bzw. schaut auf die Homepage
www.aktionsforum-frieden-neuburg.de. Die organisieren auch gegebenenfalls Übernachtungen (von Freitag auf Samstag).

Friedensmarkt Samstag, 21. Juli 9-13 Uhr

weitere Infos: Aktionsforum-Frieden-Neuburg

Beteiligt euch mit eurem Stand. Bringt eure Ideen ein: Ausstellungen, Darbietungen, Transparente etc. Gebt Bescheid, wieviel Platz ihr braucht und was ihr macht, damit wir planen können.

Das "Netzwerk Friedenssteuer Regionalgruppe München" plant einen "Friedensbaum" in Form eines riesigen Transparentes aufzuhängen. Jede Gruppe wird aufgefordert, ein Stoffstück mit ihrem Namen oder/und einem Spruch mitzubringen, das darauf befestigt wird. Außerdem sollen Bänder die einzelnen Infostände verbinden.

Für den Friedensmarkt erbeten wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 20,- DM pro Gruppe (Anmeldegebühren bei der Stadt und organisatorische Kosten). Bitte vor Ort entrichten. Für Spenden sind wir sehr dankbar. Alle Gruppen, die teilnehmen möchten, sollten sich bis spätestens 10. Juli beim "Aktionsforum Frieden Neuburg" melden.

Demonstration Samstag 11-14 Uhr

weitere Infos: Aktionsforum-Frieden-Neuburg

Um 11 Uhr findet eine Kundgebung statt. Die Demonstration führt durch die ganze Stadt und endet am Haupteingang des Flugtaggeländes. Alle 15-20 Minuten soll eine kurze Kundgebung stattfinden. Deswegen: Wenn ihr etwas zu sagen oder zu singen habt, hier ist die Gelegenheit! Es werden jede Menge Redner/ innen gesucht!!

Kontaktadressen

Augsburger Region:

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Irmhard Heilberger, Edelstetten, St. Michaelsweg 2a, 86476 Neuburg, Tel: 08283-92 92 7, E-mail:
Irm.Heilberger@t-online.de

Nürnberger Raum:

Bürger für den Frieden Lauf, Peter Birkel, Bogenstr. 5, 91233 Neunkirchen, Tel: 09123-14 95 7, E-mail:
pb-k.u.b.@t-online.de

Raum Oberbayern:

Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen, Thomas Krahe, Sindelsdorferstr. 9, 83673 Bichl, Tel: 08857-697 282, E-mail:
tkrahe@gmx.de

Raum Ingolstadt:

Aktionsforum Frieden Neuburg, Roland Keller, Berliner Str. 160 1/2, 86633 Neuburg, Tel: 08431-457 88, E-mail:
batz.banane@t-online.de

Bankverbindung: "Koordinationsausschuß der Friedensbewegung der Region 10", Sparkasse Ingolstadt, BLZ: 721 500 00, KontoNr.: 392 449, Stichwort: "Flugtag



E-Mail:   irm.heilberger@t-online.de
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