Netzwerk Friedenskooperative



Antikriegs-
tag 2000
Inhalt


vom:
07.08.2000


 vorheriger

 nächster
 Artikel

Antikriegstag 2000:

  Aufrufe/Aktionshinweise

Antikriegstag 2000

DGB Kreis Mittelbaden

Der DGB Mittelbaden ruft auf zur Beteiligung!

am Freitag, 01. September 2000

18.00 Uhr Marktplatz Karlsruhe

(kleine) Kundgebung um das Peace-Zeichen aus Blumen

und "Gegengelöbnis" vom Friednsbündnis KA

und Ansprache der DGB-Kreisvorsitzenden Sabine Leidig

19.15 Uhr: Gelegenheit zum Imbiss im DGB-Haus Karlsruhe (Ettlinger Str. 3 a)

20.00 Uhr: Informations- und Diskussionsveranstaltung

"Quo vadis Bundeswehr?"

Auf dem Podium:

Tobias Pflüger, (Informationsstelle Militarisierung, IMI http://www.imi-online.de)

Oberstleutnant Rolf-Felix Zwiener, (Bundesfachausschuss-Vorsitzender der Soldaten in der ÖTV)

Deutsche Soldaten, deutsche Panzer, deutsche Bomber und Raketen waren es, die im Interesse der deutschen Wirtschaft im vergangenen "Jahrhundert der Extreme" (Hobsbawm) zwei Weltkriege begonnen und geführt haben, in deren verlauf bis dahin unvorstellbare massenhafte Grausamkeiten verübt wurden. Nach dem 2. Wettkrieg standen deshalb nicht nur Entnazifizierung, sondern auch Entmilitarisierung und Zerschlagung der mächtigen Wirtschaftskonzerne auf der Tagesordnung aller demokratischen Parteien und Organisationen.

Doch schon wenige Jahre später, mit Beginn des sog. kalten Krieges, wurden - gegen den engagierten Widerstand von GewerkschaftlerInnen und Friedensbewegten - neue Militärstrukturen aufgebaut. Als gesellschaftlicher Kompromiss wurde die Bundeswehr zur reinen Landesverteidigung verpflichtet und alle stimmten darin überein, dass sie ausschließlich im Falle eines Angriffs auf das Territorium der Bundesrepublik zum Einsatz kommen dürfen (siehe Grundgesetz).

Mit den Verteidigungspolitischen Richtlinien von 1992, in denen der Bundeswehr die "Verteidigung" deutscher (Wirtschafts-)Interessen, wie Rohstoffquellen oder Transportwege als neue Aufgabe auf den Leib geschrieben wurde (potentielle Angreifer waren ja inzwischen nicht mehr vorhanden), wurde - von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert - eine grundsätzliche veränderte Militärpolitik eingeleitet.

 zum Anfang


Antikriegs-
tag 2000
Inhalt
Spätestens seit der Beteiligung der Bundeswehr an den NATO-Angrifften auf Jugoslawien ist sicher, dass die gesellschaftliche Übereinkunft nicht mehr gilt, die lediglich die Landesverteidigung zulässt. Bundesverteidigungsminister Scharping geht davon aus dass "... die zukünftigen Kriege zur Verteidigung Deutschlands auf den Territorien anderer Länder geführt werden." (MTV, 4.7.00). Mit dieser neuen Orientierung wollen wir uns kritisch auseinandersetzen und Widerstand entwickeln, damit nie wieder von deutschem Boden Krieg ausgeht !



E-Mail:  dgb-mittelbaden@karlsruhe.de
Internet: http://www.karlsruhe.de/Arbeit/DGB-Mittelbaden/
 zum Anfang

 vorheriger

 nächster
  
Artikel

       
Einige weitere Texte (per Zufallsauswahl) zum Thema
Antikriegstag
Antikriegstag - Übersicht
Pax Christi zum Antikriegstag 1998
Aktag 99 - Braunschweig
Aktag 1999 - Pressesplitter
Aktion zum Antikriegestag in Hameln
AKtg2000 in Duisburg

Bereich

 Themen 

Die anderen Bereiche der Netzwerk-Website
         
Netzwerk   F-Forum  Termine  Jugo-Hilfe Aktuell