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Kosovo-Krieg: 1 Jahr danach - Inhalt


vom:
21.03.2000
Update: 05.07.2004


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Kosovo-Krieg: 1 Jahr danach:

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Pressemitteilung

Friedensinitiative Ramelsloh e.V.

Bundesweit veranstaltet die Friedensbewegung Demonstrationen und Aktionen zum Jahrestag des Jugoslawien-Kriegs Wir rufen gemeinsam mit dem Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V. zur Demonstration auf in Hamburg

Demonstration in Hamburg
am Freitag, den 24. März 2000
um 16:30 Uhr ab Gänsemarkt


Wirtschaftsembargo aufheben - Kriegsschäden beseitigen

Am 24. März 2000 jährt sich der Beginn des völkerrechtswidrigen NATO-Angriffskriegs auf das souveräne Jugoslawien. Zum erstenmal nach dem 2.Weltkrieg beteiligte sich Deutschland aktiv an einem Krieg. Unter rot-grüner Regierung wurde gegen nationale Gesetze und internationales Völkerrecht verstoßen.

Die USA und NATO-Staaten begründeten den Krieg eine "humanitäre Katastrophe" verhindern, einer "Destabilisierung" der Region vorbeugen zu müssen. Dies erweist sich zunehmend als nicht zutreffend. Die angeblichen Massenvertreibungen vor dem 24.03.99 erweisen sich zunehmend als Fluchtbewegungen durch Kriegshandlungen zwischen der albanischen UCK und jugoslawischen Sicherheitskräften.Angesichts der maximalen Schätzzahl der Toten sind auch die Vorwürfe eines Genozids nicht haltbar, ebenso fehlen nach wie vor die Belege über KZ`S im Kosovo.

Tatsachen als Folge des Kriegs sind u.a.:

-das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien im Kosovo ist gezeichnet von Vertreibung und Tod. Unter den Augen der KFOR wurden in den letzten Monaten Hunderte von Menschen, mehrheitlich Serben, aber auch Roma, Kroaten, Goranci, Bosniaken und Albaner ermordet; mehr als 200.000 Menschen mußten fliehen oder wurden aus dem Kosovo vertrieben.

-die Zerstörung eines ökonomisch entwickelten Landes, die ökologische Kriegsführung unter Einsatz von Uranmunition und Splitterbomben hat vor allem die Zivilbevölkerung schwer getroffen, die noch heute schwer darunter leidet.

-Die Einführung der DM als offizielle Währung im Kosovo und in Montenegro unterstützt die von den USA und der NATO betriebenen Abspaltung von Jugoslawien und stärkt die Positionen der UCK.

Deshalb fordern wir:

*die Beendigung des Wirtschaftsembargos, daß in erster Linie die Zivilbevölkerung trifft und die Entkoppelung humanitärer Hilfe vom politischem Wohlverhalten

*die Aufnahme von Gesprächen über eine Wiedergutmachung von Kriegsschäden

*die Klarstellung, daß die Waffenstillstands-Vereinbarungen, die das Kosovo als Teil Jugoslawiens ansehen, nach wie vor gültig sind

*eine nichtmilitärische Konfliktlösung

Veranstalter: Internet http://www.hh19.de/hin!/hhf/ oder FAX 5513891; http://www.friedensratschlag.de

Gabi Meyer - 21227 Bendestorf - FONE 04183-972945 / FAX 04183 - 509 786, e-mail:
gabi.mm@t-online.de

FRIEDENSGRUPPE HARBURG-LAND

Gerd Weißmann - 21649 Regesbostel - FONE 04165 - 89 34 / FAX 04165 - 81 756



E-Mail:   gabi.mm@t-online.de


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