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Krise in Mazedonien


vom:
12.07.2001


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Krise in Mazedonien:

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Erklärung zum Mazedonien-Einsatz

Aktionskreis für Frieden e.V., Mütter gegen den Krie

Wir erinnern daran, daß Deutschland als erstes Land die Unabhängigkeit Sloweniens und Kroatiens anerkannte und zwar zu einem Zeitpunkt als die Republiken noch im Verbund der jugoslawischen Länder waren.

Damit wurde eine Lawine losgetreten, die ihre unheilvolle Spur bis zum heutigen Konflikt aufzeigt.

Deutschland muß sich zu seiner besonderen historischen und außenpolitischen Verantwortung in dieser Region bekennen.

Die bisherigen Schritte

 aktive Beteiligung an der Zerschlagung des jugoslawischen Staates

 Anheizung der ethnischen Konflikte von außen

 Beteiligung der Bundeswehr an einem nicht von der UNO mandadierten Krieg auf dem Balkan

waren das falsche Signal.

Wenn jetzt die Rot-Grüne Bonner Regierung gegen den Willen der Opposition erneut Bundeswehrsoldaten nach Mazedonien schickt, zeigt das doch, daß sie für die Geschicke unseres Landes und in der Außenpolitik keine Konzeptionen, geschweige denn Strategien zur friedlichen Konfliktlösung hat.

Die UEK läßt sich nicht einfach ihre Waffen einsammeln. Der Einsatz von Soldaten bedeutet unter Umständen Ausweitung des Bürgerkrieges oder Schlimmeres.

Wir als Teil der Friedensbewegung protestieren dagegen. Der Wille und Wunsch des Volkes nach Frieden darf von der Regierung nicht gebeugt werden.


Erfurt im Juli 2001
Ute Hinkeldein, Edeltraud Kotzanek, Günter Wagenzink


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