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vom:
14.04.2000


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Ostermärsche und -aktionen 2000:

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"Frühstart" der Ostermärsche 2000 in Oldenburg und Mannheim

Osteraktionen kritisieren rot-grüne Außen- und Sicherheitspolitik

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Die Serie der diesjährigen Ostermärsche von Friedensgruppen wird bereits am Samstag, 15. April, in Oldenburg eröffnet. Auch das Mannheimer Friedensplenum wirbt schon am Samstag mit einem Aktionstag für die Teilnahme am Ostermontag in Stuttgart.

Bei dem "Frühstart-Ostermarsch" in Oldenburg stehen die Aufnahme von Deserteuren durch die Stadt Oldenburg, der NATO-Krieg gegen Jugoslawien, die Ablehnung von Panzerlieferungen an die Türkei und Frauen in der Bundeswehr im Mittelpunkt. Die Osteraktion beginnt um 11 Uhr am Kriegerdenkmal Eversten. Bei der Kundgebung in der Innenstadt um 12.30 Uhr spricht die Schriftstellerin Gudrun Pausewang.

Bei Dutzenden Veranstaltungen über die Ostertage kritisieren Friedensgruppen den russischen Krieg in Tschetschenien als Renaissance einer menschenverachtenden Großmachtpolitik, der die westlichen Staaten leider kaum glaubwürdige Kritik entgegensetzen können. Die Initiativen erinnern an den Bruch des Völkerrechts im Krieg gegen Jugoslawien, die vielen materiellen und politischen "Kollateralschäden" und das Versagen der NATO/KFOR in der Förderung eines friedlichen Zusammenlebens der Völker im Kosovo. Gewarnt wird vor der erneuten Vernachlässigung der zivilen Vorsorge und Maßnahmen gegen die neuen Gewalttaten und den bereits absehbaren kriegerischen Auseinandersetzungen in Südserbien, Montenegro und den die ganze Region gefährdenden Plänen der ehemaligen UCK für ein Großalbanien.

Die rot-grünen Versprechungen zu einer konsequenten Friedenspolitik erweisen sich nach Ansicht der Friedensverbände als hohl. Mit Verweis auf die neuen Regierungsbeschlüsse zur Absicherung von Rüstungsexporten an Griechenland und die Türkei durch milliardenschwere Hermesbürgschaften erneuert die Friedenskooperative ihre Kritik an der Praxis der Rüstungsexportpolitik. Entgegen den Anfangsversprechen und gegen Wort und Geist der neuen Richtlinien erweist sich: Deutsche Außenpolitik ist Wirtschaftspolitik.

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Manfred Stenner, Geschäftsführer

E-Mail:  friekoop@bonn.comlink.org
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