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vom:
14.04.2001


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Rede beim Ostermarsch in Münster 14.04.2001

Mit neuer Energie gegen die Konflikte der Zukunft

Edda Boes-Wenner

Konversion für zukunftsfähige Friedenspolitik.

Ein bürgerschaftliches Projekt von S-N-O-W


Süd-Nord-Ost-West-Netzwerk

1. Konversion - Wofür und Wohin?

Wenn wir über Konversion reden, müssen wir auch über die Richtung der Konversion nachdenken.

Wollen wir statt militärischer Kampfjets zivile Überschallflugzeuge für den Mallorca-Urlaub;

wollen wir statt Angriffspanzer 200 PS starke Limousinen für den Stadtverkehr;

wollen wir statt der Atombome die zivile Kernenergie, um den Energiehunger der Welt zu stillen.

Oder wollen wir eine Konversion, die neue Arbeitsplätze schafft in konsequenter Verbindung mit Umweltschutz und globaler Gerechtigkeit.

Für mich ist die Antwort klar: Es gibt nur einen Weg: eine Konversion, die eine positive Entwicklung der Gesellschaft unterstützt, die also neue Arbeitsplätze schafft, die Umweltschutz realisiert und die weltweite Entwicklungsgerechtigkeit umsetzt.

Und wir benötigen eine Konversion, die die möglichen Konflikte der Zukunft reduziert, die also ein Kriegsvorbeugungsinstrument, ein Konfliktverhinderungsinstrument ist.

Ich will am Beispiel des Energiesektors die Konfliktproblematik anreissen und ein Projekt vostellen, das wir von S-N-O-W durchführen, um aus bürgerschaftlicher Sicht Konversion zu unterstützen.

(S-N-O-W heißt Süd-Nord-Ost-West-Netzwerk und ist vor einigen Jahren von Einzelpersonen unter anderem aus der Friedensbewegung gegründet worden, um ganzheitliche und zukunftsorientierte Umwelt-, Entwicklungs- und Friedenspolitik zu ermöglichen.)

2. Energie als globales Konfliktpotential

Wenn wir die heutigen Energieversorungsstrukturen mit der massiven Vebrennung von Öl, Kohle und Gas weiterführen wie bisher, so werden wir in Zukunft verschiedene Konflikte erleben, die wahrscheinlich auch militärisch ausgetragen werden.

Das läßt sich an zwei Punkten festmachen:

2.1. In Zukunft: Blut für Öl?

Der Weltvorrat an fossilen Brennstoffen ist begrenzt. Die konventionellen Ölvorräte reichen noch für ca. 42 Jahre, die Erdgasressourcen noch für ca. 65 Jahre, die Kohlevorräte für rund 170 Jahre. In den USA reichen die eigenen Ölvorkommen noch für 19 Jahre, im Bereich der Europäischen Union für ca. 12 Jahre.

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Bezogen auf die gesamten Weltressourcen beim konventionellen Erdöl geht Prof.Fritz Vahrenholt aus dem Shell-Aufsichtsrat davon aus, daß das Maximum der Fördermenge in ca. 15 Jahren erreicht wird. Ab dann wird die geförderte Menge kontinuierlich zurückgehen.

Wenn wir aber gleichzeitig bedenken, daß Öl und Gas heute zu 60% die Primärenergieträger sind,

und wenn wir bedenken, daß die Menschheit wächst und daß der Entwicklungsprozess in den Ländern des Südens mehr Energie verlangt,

dann sehen wir ein zukünftiges Konfliktpotential auf dieser Erde. Und das ist kein Potential für Regionalkonflikte, sondern ein Potential für Weltkonflikte zwischen den Industriestaaten des Nordens, den Erdöl besitzenden Staaten und den sich entwickelnden Nationen des Südens.

2.2. Der Himmel ist die Grenze

Nehmer wir nun aber an, es gäbe dieses Problem nicht, weil plötzlich das Doppelte und Dreifache an Erdöl und Erdgas gefunden wird und wir genug haben, um den gesamten Energiehunger komplett auf die nächsten 200 jahre mit fossilen Energien zu stillen.

Dann ergäbe sich aber ein anderes Problem. Denn mit jeder Verbreunnug von Öl. Kohle und Gass wird das Treibhausgas CO2 freigesetzt. Und dies verursacht den Treibhauseffekt.

"Wir befinden uns nicht mehr in der Prognose des Klimawandels sondern im Klimawandel selbst". So kommentierte sinngemäß der oberste Umweltschützer der UN, Klaus Töpfer, die Klimaverhandlungen in Den Haag im Herbst 2000. Und zum Erscheinen des neuen Klimaberichtes durch das IPCC resommierte er, daß jetzt bei allen Regierungen und Kommunen die Alarmglocken angehen müßten.

In dem neuesten Bericht des (Zwischenstaatlichen Ausschuss für den Klimawandel ( Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) stellen die über 900 Wissenschaftler/innen fest, daß sich das Klima viel dramatischer erwärmt als bisher angenommen.

Die Mehrheit der Wissenschaftler geht davon aus, daß der durch den Menschen beeinflußte Klimawandel im Gang ist. Es ist nicht mehr die Frage ob es einen Klimawandel geben wird, sondern wie stark er sein wird und wo er hauptsächlich wirken wird.

Laut Robert Watson, dem Vorsitzender dieses Gremiums ist es unbestritten, daß die letzten zwei Jahrzehnte die wärmsten des Jahrhunderts waren, wahrscheinlich sogar die wärmsten der letzten tausend Jahre.

Es ist unbestritten, daß der Meeresspiegel steigt, die Niederschlagsverhältnisse sich ändern und die arktischen Eismassen dünner werden.

Und es ist unbestritten, daß die Frequenz und die Intensität des El-Nino-Effektes zugenommen haben.

Für die Zukunft sagen die Klimadaten einen globalen durchschnittlichen Temperaturanstieg um 1,4 bis 5,6

C zwischen 1990 und 2100 vorher.

Als Folge wird mit einer Verschiebung die Vegetationszonen gerechnet, mit schrumpfenden Erträgen in der Landwirtschaft und einer Verschlechterung der Welternährungssituation.

In Afrika droht eine beschleunigte Versteppung landwirtschaftlicher Nutzflächen und eine Verschärfung der Hungersnöte.

Insbesondere für Lateinamerika befürchten die IPCC-Forscher die Verbreitung und die Wiederausbruch von Cholera, Malaria und anderen Seuchen.

Die Zahl der Menschen in Regionen, in denen Trinkwasserknappheit herrscht, könnte sich im Lauf der nächsten 25 Jahre von heute 1,7 Miliarden Menschen auf 5 Milliarden steigern.

Gefahren gehen von einem Anstieg des Meeresspiegels und der Fluchtbewegungen von mehreren Millionen Menschen aus, die aus ihren Heimatländern fliehen, weil der steigende Meeresspiegel und die zunehmenden Stürme die Lebensgrundlagen zerstören.

Die prognostizierten Folgen werden das Ziel der nachhaltigen Entwicklung in vielen Teilen der Erde unterminieren, inbesondere in den Entwicklungsländern und bei den Ärmsten in den Entwicklungsländern. Die Klimaänderung wird dazu beitragen, so die Wissenschaftler, die Ungleichheiten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu erhöhen, und diese werden sich mit steigender Temperatur zunehmend ausprägen.

3. Der Energiesektor als Chance für Konversion

Es ist deutlich geworden: Wenn wir die heutige Energiepolitik wie bisher weiterführen, werden wir in Zukunft unkalkulierbare soziale, wirtschaftliche und militärische Konflikte erleben. Und diese werden nicht regional begrenzt sein, sondern globalen Konfliktcharakter haben. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises 2000 geht nicht umsonst davon aus, daß der Dritte Weltkrieg wegen der Ressourcen geführt wird.

Umso dringlicher sind Schritte zur Neuorientierung der Energiepolitik. Wir benstigen eine Energiepolitik, die Energiesparen unterstützt, die ein modernes Effizienzmanagement für fossile Kraftwerke vorsieht und die den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreibt.

Hierbei bestehen große Chancen für Konversionsprozesse. Denn Windräder und Solaranlagen werden u.a. von Metallbetrieben hergestellt; bei Blockheizkraftwerken kommt Motortechnik zum Tragen, bei der Vernetztung der Anlagen werden moderne computergestützte Steuerungsmethoden benstigt.

In der forcierten Umstellung des Energiesektors stecken immense Chancen für neue Arbeitsplätze, für globalen Umweltschutz und für eine nachhaltige Entwicklung im Süden der Erde.

3.1. Erneuerbare Energien als Jobmaschine

Die Frankfurter Rundschau zählt die Umwelttechnologien zu den stärksten Wachstumsbranchen der nächsten Jahrzehnte (FR, 05.10.2000). Und Der Spiegel kommentierte in seiner Ausgabe vom 25.09.2000 "Mit einer neuen Energiepolitik kann die Bundesregierung eine gewaltige Jobmaschine in Gang setzen".

Dabei spielt das Ziel der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln, eine wichtige Rolle. Mit prognostizierten Geamtinvestitionen von DM 67 Mrd. kann der junge Sektor der erneuerbaren Energien zu einer Jobmaschine werden. Ein vergleichender Blick in die Energiewirtschaft gibt interessante Hinweise. Im Bereich der regenerativen Energien sind heute bei einem Marktanteil von zwei Prozent 30.000 Menschen beschäftigt. Im Atomenergiebereich, der 35 Prozent des Strommarktes abdeckt, sind 35.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Je ein Prozent Marktanteil sind also bei der Atomenergie 1.000 Menschen beschäftigt, bei den regenerativen Energien 15.000 Menschen. Die Arbeitsplatzintensität der erneuerbaren Energien ist also wesentlich grsßer als z.B. die der Atomenergie. Dies ist nur eine Momentbetrachtung. Sie zeigt aber das Arbeitsplatzpotential bei einem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien.

Für die Europäische Union berechnete EUROSOLAR bei einer Verdreifachung des Anteils erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 einen Effekt von über 1,2 Mio Arbeitsplätzen.

Das World Watch Institut schätzt 86.000 Jobs für 1999 in der Windkraft weltweit. Im Jahre 2020 kann nach Rechnung des amerikanischen Instituts die Windenergie ca. 10% der globalen Stromerzeugung ausmachen und für 1,7 Millionen Menschen Arbeit schaffen.

Deutlich ist: Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien kann starke Arbeitsmartkeffekte haben. Er kann die Verluste im Stein- und Braunkohlenbergbau und die Verluste beim Abschalten der Atomkraftwerke mehr als ausgleichen. Zu den Gewinnern zählen das metallverarbeitende Gewerbe sowie die Bauindustrie und die Land- und Forstwirtschaft

3.2. Erneuerbare Energien: Schlüsselsektor für Umweltschutz

"Wir befinden uns nicht mehr in der Prognose des Klimawandels, sondern im Klimawandel selbst". So kommentierte der oberste Umweltschützer der UN, Klaus Tspfer, die Klimaverhandlungen in Den Haag. Dass ein Klimawandel unkalkulierbare Risiken für die Zukunft bringen wird, darüber sich die Experten einig. Von mehr Stürmen und Unwettern über Versteppung und Verwüstung bis hin zum Anstieg des Meeresspiegels reichen die Prognosen der Klimaforscher.

Umso dringlicher sind Schritte zur Vermeidung der Treibhausgase. Hier spielt der Energiesektor eine Schlüsselrolle. Denn die heutige Enrgieprodukton auf Baiss der fossilen Brennstoffe Kohle, Gas, Öl ist zu 50% für den globalen Treighauseffekt verantwortlich. Umso wichtiger wird ein Umstieg auf die erneuerbaren Energien. Sie erzeugen Strom und Wärme ohne Treibhausgase. Schon heute tragen sie in Deutschland dazu bei, rund 25 Mio. Tonnen an CO2 zu vermeiden.

In Zukunft kann Energie aus Wind- und Wasserkraftanlagen, aus Solar- und Brennstoffzellen ohne Schadstoffausstoß produziert werden. Das Potential dieser sauberen Techniken ist immens: Allein die Sonne schickt uns 15.000 mal mehr Energie als wir heute auf der ganzen Welt verbrauchen. Die Windstrsme enthalten das 35-fache und die Biomasse das 10-fache der Energiemengen des gesamten Weltenergieverbrauchs. Und die Wasserkraft allein enthält immerhin noch 50% des Weltenergieverbrauchs.

Es gilt als gesichert, daß das Gesamtpotential der grünen Energien zehntausendmal grsßer ist als der heutige Energieverbrauch der gesamten Menschheit.

Jetzt gilt es nur, dieses immense Potential zu nutzen. Damit können wir nicht in 30 Jahren anfangen, sondern wir müssen heute beginnen. Denn alle technischen Entwicklungen brauchen ihre Zeit. Und bei den erneuerbaren Energien stehen wir gerade erst am Anfang. Die Zukunft hat gerade erst begonnen!

3.3. Erneuerbare Energien als Hebel für nachhaltige Entwicklung

Heute fehlen zwei Milliarden Menschen moderne Brennstoffe oder Elekrizität. Dabei ist eine erneuerbare Energieversorgung wichtig für nachhaltige Entwicklung. Denn sie kann Jobs schaffen, ländliche Entwicklung tragen, Umweltschutz realisieren und Frauen fsrdern

Wesentlich für eine langfristige Entwicklung sind Arbeit und Einkommen. Insbesondere Energie aus Biomasse bietet hier viele Msglichkeiten. Der Anbau von Biomasse, die Produktion von Strom und eine daran gekoppelte Industrie können Arbeitsplätze und Einkommen auf dem Lande schaffen. Sie würden die Abwanderung vom Land und die älumbildung in den Städten reduzieren.

Aber auch bei Wind- und Solarenergie bestehen neue Msglichkeiten. Wo keine teuren Stromnetze msglich sind, können sie als dezentrale aInselO-Lssungen zum Einsatz kommen. Sie verlangen geringere Investitionen als zentrale Anlagen und sind relativ schnell aufgebaut.

Insgesamt sind Frauen und Kinder am stärksten von der schlechten Energieversorgung in der "Dritten Welt" betroffen. Denn sie müssen bis zu mehreren Stunden am Tag Brennholz sammeln. Diese Zeit fehlt ihnen für Bildung und produktive Tätigkeiten. Ihre Gesundheit leidet am stärksten unter der Rauchentwicklung der offenen Feuerstellen in den Behausungen. Für Frauen und Kinder ist daher die Energieproduktion auf Basis von Sonne, Wind und Biomasse von großer Bedeutung.

Regenerative Energien würde darüberhinaus die Abholzung für Brennholz stoppen und damit Versteppung und Verwüstung verringern.

So gesehen ist eine neue Energienutzung einer der awichtigsten Hebel, den die Menschheit besitzt, um nachhaltige Entwicklung zu implementieren" (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen). Das World Watch Institute in Washington sieht damit sogar einen neuen sozialen Imperativ verbunden: "Saubere, moderne Energie würde die Entwicklung in den ärmsten Weltregionen anregen, Arbeitsplätze auf dem Land schaffen und die Bürde von Hunderten Millionen Frauen und Kindern erleichtern, die jetzt täglich Holz suchen müssen."

4. Die e3-Kampagne von S-N-O-W

S-N-O-W setzt mit der e3-Windkraftkampagne ein Zeichen: dass es msglich ist scheinbare Widersprüche zu vereinen und positive Effekte für Arbeit, Umwelt und Entwicklung zu erzeugen:

Wir suchen 2000 Menschen, die mit neuer Energie ein Zeichen setzen.

Alle 2000 Spenden-Anteile je DM 200,-- fließen in eine Beteiligung an der energie3 (e3)-Windkraftanlage in Geseke/NRW. Aus der Spendensumme von DM 400.000,- wird durch die Einspeisevergütung in der Laufzeit von 20 Jahre ein Ertrag von DM 800.000,--. erwirtschaftet. Diese Summe wird in Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen in Weißrußland und Indien fließen

So bauen wir nicht nur ein Windrad, sondern führen ein neues Prinzip der Energieversorgung ein. Denn e3 verbindet die drei Ziele von Arbeit, Umwelt und nachhaltiger Entwicklung. Es schafft Energie für drei Erdregionen und hat einen dreifachen Umwelteffekt.

e3: Energie für drei Erdregionen

Das e3 -Windrad mit einer Leistung von 600 kW soll am 26.04.2001, dem 15. Jahrestag von Tschernobyl, in Geseke (Nordrhein-Westfalen) ans Netz gehen.

Die Gewinne aus der Einspeisevergütung fließen zu einem Teil in erneuerbare Energieanlagen in Weißrußland. Mit Strom aus Sonne, Wind und Biogas werden Siedlungen versorgt, die der Verein "Heim-statt- Tschernobyl" errichtet, um Menschen aus den verseuchten Gebieten von Tschernobyl eine saubere Heimat zu bieten.

Der andere Teil des Gewinns aus dem e3 -Windrad fließt nach Indien. Solarstrom- und Biogasanlagen schaffen Arbeitsplätze in Dsrfern und ermsglichen eine skologische Energieproduktion. Mit unseren Partnern Women for Sustainable Development und DESI (Decentralized Energy Systems India) bringen wir "power to the people" und legen die skologischen Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung.

e3: Drei Probleme im Einklang lösen

Jede Spende hat einen 3-fachen Nutzen.

Das Geld fließt zu 100 % als Investition in die hiesige Windkraft und trägt zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

Die Spendensumme produziert zu 100% sauberen Strom zum Schutz der Umwelt.

Durch die Einspeisevergütung wird 200% Gewinn erwirtschaftet, der in Projekte nachhaltiger Entwicklung fließt.

e3: Dreifacher Energieeffekt und dreifacher Umweltschutz

Unser Anteil von 200 kW in dem e3 -Windrad wächst auf 600 kW globaler Leistung. Denn durch den Transfer der Gewinne nach Süd und Ost entstehen 20 neue Energieanlagen mit insgesamt 400 kW.

Gemeinsam lassen wir die erneuerbaren Energien wachsen - für globalen Klimaschutz und eine internationale Energiewende.

Die Gewinne, die in den Auslandprojekten entstehen, werden in weitere Energieprojekte investiert, um so einen S-N-O-W-Balleffekt zu erzeugen.

5. Zum Stand der Kampagne

In der ersten Runde haben ca. 500 Menschen über DM 100.000,- gespendet. Sie haben damit den Grundstock für das e3-Windrades gelegt. Der BUND Landesverband NRW hat zugesagt, sich mit DM 150.000,- am Bau des Windkonverters zu beteiligen. Für die Gelder, die nicht per Spende eingehen hat die GLS Gemeinschaftsbank Bochum eine Finanzierungszusage gegeben.

Damit ist sichergestellt, daß die Anlage gebaut werden kann. Und es könnten zusammengenommen rund 500.000,- DM für Folge- und Partnerprojekte in 20 Jahren ausgeschüttet werden.

Wir wollen aber mehr. Wir wollen natürlich 2000 Menschen motivieren, sich zu beteiligen. Denn je hsher der Spendenanteil umso hsher die Ausschüttungen für unsere Partnerprojekte, umso grsßer die Effekte für Arbeit, Umwelt und Entwicklung. Erst mit der anvisierten Summe wird die Idee richtig brummen.

Helfen Sie also, die e3-Windkraftanlage richtig ans aBrummenO zu bringen. Was Sie dafür tun können?

Schreiben Sie an Freunde oder Bekannte. Schicken Sie Ihnen unseren Flyer zu und werben Sie für eine Spende.

Laden Sie uns zu einem Vortrag ein. Wir kommen gerne in Ihre Kirchengemeinde, Umweltgruppe oder Ihren Freundeskreis, und berichten von dem Projekt.



E-Mail:   muenster@dfg-vk.de
Internet: http://www.muenster.org/dfg-vk/
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