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Ostermär-
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vom:
03.03.2002


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Ostermärsche und -aktionen 2002:

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Aufruf Ostermarsch in Basel am 23.03.2002

Gerechtigkeit statt Rache

Baseler Friedensgruppen

Für Friedenspolitik statt Militarismus - Schluss mit Krieg und Überfällen!

Stärkung echter Friedenspolitik auf der Basis von Verhandlungen, Diplomatie und zivilen Konfliktlösungen. Die imperialistische Kanonenbootpolitik der USA zur Verewigung ihrer Weltherrschaft muss gestoppt werden. Krieg darf im 21. Jahrhundert kein Mittel der Politik mehr sein - gegen eine Fortsetzung der Unkultur des Krieges: Krieg ist keine Lösung, Krieg ist die Krankheit!

Gegen NATO-Aggressionen - Konfliktlösungen statt Bombenteppiche!

Wir brauchen keinen Weltpolizisten ausserhalb der UNO, weder NATO noch USA noch EU-Eingreiftruppe, die unter Bruch des Völkerrechts und Missachtung der UNO-Vollversammlung ihre Grossmachtinteressen arrogant und mit Waffengewalt auf Kosten der Zivilbevölkerung armer Länder durchsetzen wollen. Lösung der durch die USA, die NATO, Israel, die Türkei und andere Länder verursachten und verschärften Konflikte in Afghanistan, Palästina, Somalia, Kurdistan, um den Irak und anderen Konfliktzonen der Welt mit zivilen, friedlichen Mitteln unter Mitwirkung und Kontrolle der UNO, Scharfmacher und Kriegsverbrecher vor den Internationalen Strafgerichtshof!

Gegen jede Annäherung der Schweiz an die NATO - "Armee XXI" bachab!

Wir wollen auch keine Auslandeinsätze der Schweizer Armee. Wir bekämpfen das Konzept "Armee XXI", weil es gerade das ermöglichen will, weil es eine NATO-konforme Elite-Armee von einsatzgeilen Rambos statt einer demokratisch kontrollierten Territorial- und Milizarmee betreibt. Die Schweizer Armee darf nicht NATO-kompatibel gemacht werden und an deren Interventionen mitwirken! Die NATO ist ein imperialistisches Kriegs- und Herrschaftsbündnis - es gehört aufgelöst!

Für Solidarität und Völkerverständigung - gegen Kriegshetze und Brutalisierung!

Die USA und die NATO brauchen nach dem Ende des Kalten Krieges wieder ein Feindbild, um ihre gigantischen Rüstungsausgaben zu rechtfertigen. Der riesige militärisch-industrielle Komplex dieser Länder ist gierig nach neuen Maximalprofiten! Der Profitgier enstpricht eine zunehmend faschistische Tendenz in der Propaganda: der Krieg wird als Normalfall, Kriegshetze und blindwütige Rache als legitim hingestellt. Andere Völker, Rassen und Kulturen werden als Zielscheibe aufgebaut. Wie von den Faschisten im 20. Jahrhundert wird wieder vom "Kampf der Zivilisationen" gesprochen, wobei heute statt der "germanischen" die US-amerikanische "Zivilisation" angeblich Vorbild zu sein habe. Wehren wir uns vehement gegen alle Tendenzen, die einen neuen Faschismus vorbereiten!

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Ostermär-
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Für Universalität, Demokratisierung und Wirksamkeit der Vereinten Nationen!

Gegen die Dominierung, selektive Instrumentalisierung und gleichzeitige Missachtung der UNO durch die USA - für mehr Gewicht der UNO-Vollversammlung und Abbau der Privilegien für die Grossmächte. Für die Stärkung der Vereinten Nationen, des Völkerrechts und der internationalen demokratischen Institutionen, für einen Internationalen Strafgerichtshof zur Verfolgung von Verbrechen gegen das Völkerrecht, den die USA aus durchsichtigen Gründen verhindern wollen!

Kontrollierte Abrüstung und Verbot aller Massenvernichtungswaffen - jetzt!

ABC-Massenvernichtungswaffen richten sich direkt gegen die Zivilbevölkerung und bedrohen den Fortbestand des Lebens. Sie gehören endlich verboten und vernichtet! Ebenso Uranmunition, Tretminen, Cluster- und Spielzeugbomben, die trotz internationalen Verboten von den USA eingesetzt werden. Zeigen wir mit dem Finger auf diejenigen, die sämtliche Abrüstungsverträge sabotieren und sich anmassen, eine internationale Kontrolle auf ihrem eigenen Gebiet abzulehnen: die USA!

Ursachen bekämpfen: Für eine neue Weltwirtschaftsordnung der Gerechtigkeit!

Unfrieden und Terrorismus, Brutalität und Not, Armut und Verzweiflung haben Ursachen. Sie mit Krieg und Staatsterrorismus zu "bekämpfen" heisst: sie verschärfen und verewigen. Frieden ist nur möglich, wenn die Ursachen bekämpft werden, wenn sich ziviles Verhalten lohnt und echte Entwicklungschancen bestehen. Das von den reichsten westlichen Ländern propagierte und beherrschte neoliberale Weltwirtschaftssystem ist auf die Maximalprofite ihrer führenden Grosskonzerne ausgerichtet, nicht auf harmonische Entwicklung der Länder, Regionen und Menschen. Es bietet der grossen Mehrheit der Menschheit keine Zukunftsperspektive. Es muss daher geändert werden im Namen des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenwürde!

Das Friedensfest wird organisiert und unterstützt von folgenden Organisationen:

Schweizerische Friedensbewegung (SFB) * Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) * Partei der Arbeit Basel (PdA) * Basler Frauenvereinigung für Frieden und Fortschritt (BFFF) * Kurdische Frauen PJA * Rifondazione Comunista * Neue PdA Basel * Revolutionärer Aufbau Schweiz (Basel) * Rüstungsinformationsbüro Baden-Württemberg (RIB) * Freiburger Friedenswoche * Friedensforum Freiburg * Linke Liste/Friedensliste Freiburg * DKP Südbaden * 3. Welt-Aktion Lörrach * Bund der AntifaschistInnen Deutschlands (VVN-BdA) * AVIVO Basel * Bürgerkomitee beider Basel für eine direktdemokratische, neutrale und selbständige Schweiz * Linksruck Freiburg * SAGA (Südbadische Aktion gegen Abschiebung) * PDS Südbaden (Freiburg-Lörrach) * attac Basel

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