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vom:
13.03.2002


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DFG-VK Bundesverband

DFG-VK - Presseinformation Nr. 4/02

Stuttgart/ Dortmund, den 11.03.2002

Die Gefahr eines Atomkriegs wächst zusehends, weil Atomwaffen wieder als Mittel der Kriegsführung eingestuft werden warnen Roland Blach und Felix Oekentorp, Atomwaffenexperten in der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Die Veröffentlichung konkreter Ziele eines Atomschlags macht uns allen die erschreckende Kehrtwende in der US-Militärpolitik bewusst, wie sie bereits vor einigen Jahren eingeleitet wurde, so Blach und Oekentorp weiter.

Die Veröffentlichung der Zieldaten ist neu, höchstbrisant und wird für einige diplomatische Verwicklungen, insbesondere bei den nuklear bewaffneten Zielstaaten Russland und China, sorgen. Die jetzt bekannt gewordene Neuausrichtung der US-Atomwaffenpolitik stellt für die DFG-VK keine Überraschung dar. Die Friedensbewegung macht bereits seit 1998 auf diese verheerende Entwicklung aufmerksam. Deswegen ist sie nicht überrascht, dass Atomwaffen in der zukünftigen Politik gegen unterirdische Bunker und Höhlen, die konventionellen Waffen standhalten, ebenso eingesetzt werden sollen wie als Vergeltung für einen Angriff mit atomaren, biologischen oder chemischen Waffen sowie bei überraschenden militärischen Entwicklungen.

Auch die Entwicklung neuartiger Sprengsätze, sogenannter Mini-Nukes ist innerhalb der Friedensbewegung schon länger bekannt. Bereits im Mai vergangenen Jahr informierte darüber die 5. Jahrestagung des bundesweiten Trägerkreises Atomwaffen abschaffen bei uns anfangen. Über 120 Menschen protestierten zuletzt am 30. September 2001 vor dem Atomwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel mit gewaltfreien direkten Aktionen dagegen, darunter einige Dutzend Mitglieder der DFG-VK.

Wir können nur hoffen, dass viele Menschen weltweit begreifen, wie dramatisch die aktuelle US-Atomwaffenpolitik tatsächlich ist, so Blach und Oekentorp, und sich den kommenden Aktivitäten der Friedensbewegung anschliessen. Dazu zählen die Ostermärsche in über dreißig deutschen Städten, die von der DFG-VK mit organisiert werden.

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Kontakt für diese Presse-Information:

  Roland Blach (BaWü), Tel.: 0711/2155112

  Felix Oekentorp (NRW), Tel.: 0231/818032

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Schwanenstraße 16, 42551 Velbert, Tel.: 02051/955270, Fax: 02051/4210



E-Mail:   presse@dfg-vk.de
Internet: http://www.dfg-vk.de
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