Ostermär-
sche 2002


vom:
01.04.2002

update:
02.04.2002


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Ostermärsche und -aktionen 2002

 Echo/Presse

Pressespiegel 01.04.02 (Ostermontag)
Hörfunk/TV/Agenturen

Netzwerk Friedenskooperative

WDR: Ostermärsche werden beendet

SFB/ORB: Friedensinitiativen rufen in Berlin zu traditionellem Ostermarsch auf

HR: Ostermärsche gehen zuende

ORB: Berlin: Friedensgruppen rufen zu Protestmarsch auf

heute-online: Kundgebungen zum Abschluss der Ostermärsche

wdr: Ostermarsch in Berlin

ORB: Ostermarsch in Berlin

SFB/ORB: Abschlusskundgebung Ostermarsch

HR: RUND 4.000 BEI OSTERMARSCH IN FRANKFURT

tagesschau-online: Ostermärsche gegen Krieg und Terror

ARD-Tageschau: Abschlusskundgebungen der Ostermärsche

DLF-Nachrichten: Die Organisatoren der Ostermärsche haben ein positives Fazit der diesjährigen Veranstaltungen gezogen.

WDR: Ostermarschbewegung schließt Demonstrationen ab

SFB/ORB: Abschluss der Ostermärsche

BR: Zahl der Ostermarschierer wieder gestiegen

ORB: Tausende Menschen bei Berliner Ostermarsch

ddp: Berliner Ostermarschierer protestieren gegen Militäreinsätze

FAZ-net: Ostermarschierer protestieren gegen Anti-Terror-Krieg

dpa: Einige hundert Menschen bei Ostermarsch in Frankfurt am Main

dpa: Zehntausende bei Ostermärschen gegen Krieg und Terror

rtr: Proteste gegen Krieg und Gewalt bei Ostermärschen

dpa: Zehntausende bei Ostermärschen gegen Krieg und Terror



Quelle: dpa, 01.04.002, 17 Uhr

Zehntausende bei Ostermärschen gegen Krieg und Terror

Frankfurt/Main (dpa) - An den diesjährigen Ostermärschen haben sich nach Angaben der Veranstalter mehrere 10.000 Menschen beteiligt - deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Auch heute gingen noch einmal Tausende zu den Abschluss-Demonstrationen auf die Straßen. Die größten Demonstrationen gab es in Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, Nürnberg und Kassel. Das Frankfurter Ostermarschbüro zog eine positive Bilanz. Die rund 70 Osteraktionen zeugten von einer lebendigen Protestbewegung gegen den Krieg, hieß es.



Quelle: Reuters, 01.04.002, 16.41 Uhr

Proteste gegen Krieg und Gewalt bei Ostermärschen

Berlin (Reuters) - Bei den Ostermärschen der Friedensbewegung haben nach Angaben der Veranstalter am Wochenende mehrere zehntausend Menschen vor allem gegen den Krieg in Afghanistan und die Gewalt im Nahen Osten protestiert.

Ein Sprecher des zentralen Ostermarschbüros in Frankfurt sagte am Montag, bundesweit seien an den Feiertagen einige zehntausend Menschen zu den Demonstrationen gekommen. Damit habe die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen. Die Ostermärsche gingen am Montag mit Kundgebungen in Berlin, Frankfurt, Dortmund und Hamburg zu Ende, an denen nach Angaben der Veranstalter insgesamt mehr als 10.000 Menschen teilnahmen. Im Vordergrund der diesjährigen Aktionen standen die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan, die Erwartung eines Militär-Einsatzes gegen den Irak und das Vorgehen Israels in den Palästinenser-Gebieten.

MEHRERE TAUSEND DEMONSTRANTEN IN BERLIN

An der Demonstration in Berlin, die vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor führte, beteiligten sich etwa 2.000 bis 3.000 Menschen, davon ein Drittel Palästinenser. Sie demonstrierten gegen die Politik Israels unter Ministerpräsident Ariel Scharon und skandierten Parolen wie "Scharon ist ein Mörder und Faschist". Mit Sprechchören und Plakaten machten sie Israel für den Tod palästinensischer Frauen und Kinder verantwortlich und forderten ein Ende der israelischen Besatzung der Palästinenser- Gebiete. Sie kritisierten auch die ihrer Meinung nach einseitig pro-israelische Politik von US-Präsident George W. Bush. Sie hielten dazu vor der US-Botschaft an, die an der Route des Ostermarsches lag.

In Hamburg demonstrierten nach Angaben des Ostermarschbüros knapp 5.000, in Frankfurt rund 4.000 Menschen. In Dortmund nahmen nach Angaben eines Sprechers rund 750 Demonstranten an der letzten Etappe des dreitägigen Ruhr-Ostermarschs teil. Am Sonntag fand eine der größten Kundgebungen in der Wittstocker Heide in Brandenburg statt, die sich gegen den dort geplanten Bombenabwurfplatz richtete.

Die Organisatoren der verschiedenen Kundgebungen hätten im Vergleich zum vergangenen Jahr eine deutlich größere Beteiligung und ein zunehmendes Interesse vor allem jüngerer Menschen registriert, sagte der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen. Er kündigte für den 22. Mai eine große Demonstration in Berlin an, mit der der an diesem Tag erwartete US-Präsident Bush vor einem Angriff auf den Irak gewarnt werden solle.





Quelle: WDR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 11 Uhr

Ostermärsche werden beendet

Die Friedensbewegung in Deutschland beendet ihre traditionellen Ostermärsche heute mit Kundgebungen in mehreren großen Städten.

An den Aktionen der vergangenen Tage haben nach Angaben der Veranstalter tausende Menschen teilgenommen. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.



Quelle: SFB/ORB-Inforadio-Nachrichten, 01.04.02, 11.45 Uhr

Friedensinitiativen rufen in Berlin zu traditionellem Ostermarsch auf

In Berlin findet heute der traditionelle Ostermarsch statt. Dazu aufgerufen haben etwa 60 Friedensinitiativen und -gruppen. Ihr Protest richtet sich vor allem gegen die militärischen Aktionen in Afghanistan.

Am Mittag beginnt Unter den Linden eine Mahnwache. Außerdem sind ein Fahrrad- und ein Motorradkorso sowie eine Demonstration vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor geplant. Dort findet um 15 Uhr die Abschlusskundgebung statt.

Seit Karfreitag haben sich bundesweit mehrere tausend Menschen an Ostermärschen beteiligt.



Quelle: HR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 11.25 Uhr

Ostermärsche gehen zuende

Mit Kundgebungen in mehreren Städten schließt die Friedensbewegung am Montag ihre traditionellen Ostermarsch-Aktionen gegen Krieg und Gewalt ab.

In Hessen sind in Frankfurt und Kassel Kundgebungen geplant. Auf dem Franfurter Römerberg wird unter anderem das IG Metall-Vorstandsmitglied Schmitthenner als Redner erwartet.

Seit Karfreitag haben sich bundesweit mehrere tausend Menschen an den Aktionen beteiligt. Die Veranstalter sprachen von einem gestiegenen Interesse vor allem bei jüngeren Menschen.



Quelle: ORB-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 9 Uhr

Berlin: Friedensgruppen rufen zu Protestmarsch auf

Mehr als 60 Berliner Friedensinitiativen und Gruppen haben für Montag zum Ostermarsch in der Stadt aufgerufen.

"Entsetzt stellen wir fest, dass die politisch Verantwortlichen die Ereignisse vom 11. September als Vorwand nutzen, bereits seit längerem andauernde Konflikte weltweit mit Militärinterventionen weiterzuführen", heißt es in dem Aufruf zu dem Protestmarsch.

Von Mittag an sind eine Mahnwache Unter den Linden, ein Fahrrad- und Motorradkorso sowie eine Demonstration vom Alex zum Brandenburger Tor geplant.Dort findet um 15.00 Uhr eine Kundgebung statt.



Quelle: heute-online (zdf), 11 Uhr

Kundgebungen zum Abschluss der Ostermärsche

Absage an »Krieg gegen den Terrorismus«

Mit regionalen Abschlusskundgebungen in zahlreichen Städten beendet die Friedensbewegung am Montag ihre traditionellen Ostermärsche. Kundgebungen waren unter anderem in Berlin, Bochum, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg und München geplant.

In einer ersten Bilanz der Aktivitäten seit Karfreitag berichtete das bundesweite Ostermarschbüro in Frankfurt am Main von einer regeren Teilnahme an den Demonstrationen, Fahrradstafetten und Gottesdiensten als im vergangenen Jahr. Dies zeuge von einer lebendigen Protestbewegung gegen den Krieg.

Für Frieden im Nahen Osten Die Demonstranten schlossen sich Aufrufen der israelischen und palästinensischen Friedensbewegung an, die Spirale der Gewalt in Nahost zu beenden. Vor allem «das völkerrechtswidrige Vorgehen der israelischen Regierung» werde verurteilt, erklärte das Ostermarschbüro. Die Bundesregierung werde aufgefordert, den Rüstungsexport in diese Region sofort einzustellen.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Osterdemonstrationen, an denen sich nach Angaben der Veranstalter bis Sonntag Tausende Menschen in mehr als 50 Städten beteiligt hatten, stand aber die Absage an den «Krieg gegen den Terrorismus». Die Friedensbewegung forderte, die Bundeswehr dürfe sich nicht weiter an dem Krieg der USA beteiligen. Die deutschen Soldaten sollten aus den Kriegsaufmarschgebieten abgezogen werden. Die Bundesregierung müsse zur Deeskalation beitragen, weil politische Probleme nur politisch gelöst werden könnten.

Mit Material von AP



Quelle: WDR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 13.32 Uhr

Ostermarsch in Berlin

Am Alexanderplatz in Berlin haben sich am Mittag einige hundert Menschen zum Ostermarsch versammelt. Auf Plakaten warnten sie vor allem vor einem Militärschlag gegen den Irak. Rund 60 Friedensinitiativen unterstützen den Protest, zu dem auch eine Mahnwache und ein Korso mit Fahrrädern und Motorrädern gehören.



Quelle: ORB-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 15.30 Uhr

Ostermarsch in Berlin

Mit etwa 1200 Teilnehmern zieht der Berliner Ostermarsch nach Polizeiangaben zur Stunde durch die Innenstadt.

Auf Plakaten warnen die Demonstranten vor allem gegen einen Militärschlag gegen den Irak. Neben dem Marsch unter dem Motto "Wir sagen nein zu militärischen Einsätzen weltweit" sind eine Mahnwache Unter den Linden sowie ein Fahrrad- und Motorradkorso geplant.

Eine Kundgebung am Brandenburger Tor soll die Demonstration beenden. Der von rund 60 Friedensinitiativen getragene Protestzug richtet sich vor allem gegen die deutsche Beteiligung an Militäraktionen in Afghanistan und im Irak.



Quelle: SFB/ORB-Inforadio-Nachrichten, 01.04.02, 16.05 Uhr

Abschlusskundgebung Ostermarsch

In Berlin beginnt zur Stunde die Abschlusskundgebung des diesjährigen Ostermarsches.

Am Brandenburger Tor versammelten sich rund 1.200 Teilnehmer eines Demonstrationszuges sowie eines Fahrrad- und eines Motoradkorsos.

Auf Plakaten wurde vor einem Militärschlag gegen den Irak gewarnt. Der Protest richtet sich in diesem Jahr außerdem gegen die militärischen Aktionen in Afghanistan und die Teilnahme der Bundeswehr an den Einsätzen.

Bundesweit hatten sich in diesem Jahr mehrere zehntausend Menschen an den Ostermärschen beteiligt.



Quelle: HR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 16.10 Uhr

RUND 4.000 BEI OSTERMARSCH IN FRANKFURT

Am Frankfurter Ostermarsch haben sich am Montag rund 4.000 Menschen beteiligt. Sie zogen in einem Sternmarsch aus vier Richtungen in die Innenstadt.

IG-Metall-Vorstand Schmitthenner äußerte den Verdacht, dass der Terroranschlag vom 11.September für die Kriegführung instrumentalisiert wurde. Mit Blick auf Afghanistan sagte er, die Losung müsse "Nie wieder Krieg" lauten.

Seit Karfreitag haben sich bundesweit mehrere tausend Menschen an den Aktionen beteiligt. Vor allem bei jüngeren Menschen habe es ein gestiegenes Interesse gegeben, so die Veranstalter.



Quelle: tagesschau-online, 15.54 Uhr

Ostermärsche gegen Krieg und Terror

Der Nahostkonflikt und die Militäraktionen in Afghanistan haben den Ostermärschen der Friedensbewegung neuen Auftrieb gegeben. An den Demonstrationen, Gottesdiensten und Fahrradkorsos in 70 Städten beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter von Karfreitag bis Montag zehntausende Menschen - und damit deutlich mehr als zuletzt. Die Demonstranten forderten den Abzug der Bundeswehr aus Kriegsgebieten und verurteilten das "völkerrechtswidrige Vorgehen der israelischen Regierung". Der rot-grünen Außenpolitik wurde der Bankrott bescheinigt.

"Lebendige Protestbewegung"

Das bundesweite Ostermarschbüro in Frankfurt am Main sprach von einer lebendigen Protestbewegung und verwies auf eine stärkere Beteiligung vor allem junger Menschen. Zudem seien zu den seit Jahren arbeitenden Basisgruppen viele neue Friedensinitiativen kurzfristig hinzugekommen. Auch das Netzwerk Friedenskooperative in Bonn zog eine "sehr positive Bilanz" der Aktionen und sprach von einer sich neu formierenden Bewegung gegen die derzeitigen und die noch drohenden Kriege. Damit sei das Image einer unattraktiven Veteranenbewegung abgestreift worden.

Tausende demonstrieren am Ostermontag

Die Ostermärsche fanden am Montag mit Kundgebungen unter anderem in Berlin, Bochum, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg und München ihren Abschluss. In Berlin protestierten rund 1.800 Ostermarschierer gegen Militäreinsätze und teure Rüstungsprojekte. In der Frankfurter Innenstadt versammelten sich rund 2.500 Menschen, darunter viele mit palästinensischen Fahnen. Auf zahlreichen Kundgebungen schlossen sich die Demonstranten Aufrufen der israelischen und palästinensischen Friedensbewegung an, die Spirale der Gewalt in Nahost zu beenden. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, den Rüstungsexport in diese Region einzustellen.

Gegen Anti-Terror-Krieg

Im Mittelpunkt der diesjährigen Osterdemonstrationen stand auch die Absage an den "Krieg gegen den Terrorismus". Die Bundeswehr dürfe sich nicht weiter an dem Krieg der USA beteiligen, verlangten die Demonstranten. Die deutschen Soldaten sollten aus den Kriegsgebieten abgezogen werden. Die Bundesregierung müsse zur Deeskalation beitragen, weil politische Probleme nur politisch gelöst werden könnten. Nach Überzeugung der Veranstalter trugen die Berichte über neue Kriegspläne von US-Präsident George W. Bush maßgeblich zum Aufschwung der Ostermarschbewegung bei.



Quelle: ARD-Tageschau: 15 Uhr

Abschlusskundgebungen der Ostermärsche

In Hamburg gingen etwa 2.000 Menschen auf die Straße, um gegen die USA und ihren Krieg gegen den Terrorismus zu protestieren.

In Frankfurt am Main versammelten sich einige tausend Menschen vor dem Rathaus. Die Teilnehmer protestierten hier unter anderem gegen das Vorgehen Israels in den Palästinensergebieten.

Nach Angaben der Friedensbewegung haben an den bundesweit etwa 50 Aktionen doppelt so viele Menschen teilgenommen wie im vergangenen Jahr.



Quelle: DLF-Nachrichten, 01.04002, 17 Uhr

Die Organisatoren der Ostermärsche haben ein positives Fazit der diesjährigen Veranstaltungen gezogen.

Mehrere zehntausend Menschen hätten in 70 deutschen Städten gegen Krieg und Terror demonstriert, erklärte das Frankfurter Ostermarschbüro. Damit sei die Beteiligung erheblich höher gewesen als im Vorjahr. Vor allem bei jungen Menschen sei das Interesse gestiegen. Veranstaltungen fanden unter anderem in Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und Nürnberg statt. Dabei standen vor allem der Nahost-Konflikt und die Beteiligung der Bundeswehr am Anti-Terror-Krieg der USA im Mittelpunkt der Reden und Aktionen.



Quelle: WDR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 17 Uhr

Ostermarschbewegung schließt Demonstrationen ab

An den Ostermärschen der deutschen Friedensbewegung gegen Krieg und Terror haben sich nach Angaben der Veranstalter mehrere zehntausend Menschen beteiligt - deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Heute gingen noch einmal tausende zu den Abschluss-Demonstrationen auf die Straßen. Kundgebungen fanden in zahlreichen Städten statt - darunter in Bochum, Dortmund, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und Kassel. Die Friedensinitiativen kritisierten, dass in Deutschland aufgerüstet werde, "wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr". Gewarnt wurde vor einer Ausweitung der Auslandseinsätze der Bundeswehr.



Quelle: SFB/ORB-Inforadio-Nachrichten, 01.04.02, 17 Uhr

Abschluss der Ostermärsche

Mit Abschlusskundgebungen in mehreren großen Städten sind in Deutschland die diesjährigen Ostermärsche zu Ende gegangen.

In Berlin versammelten sich mehr als zweitausend Menschen am Brandenburger Tor, die zuvor an mehreren Demonstrationszügen teilgenommen hatten.

Auf Plakaten wurde vor einem Militärschlag gegen den Irak gewarnt. Der Protest richtete sich in diesem Jahr außerdem gegen die militärischen Aktionen in Afghanistan und die Teilnahme der Bundeswehr an diesen Einsätzen.

Deutschlandweit beteiligten sich diesmal mehr Menschen an den Aktionen der Friedensbewegung als im vergangenen Jahr.



Quelle: BR-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 17 Uhr

Zahl der Ostermarschierer wieder gestiegen

Berlin: Bei den Ostermärschen der Friedensbewegung haben nach Angaben der Veranstalter mehrere zehntausend Menschen vor allem gegen den Krieg in Afghanistan und die Gewalt im Nahen Osten protestiert. Ein Sprecher des zentralen Ostermarschbüros in Frankfurt sagte, bundesweit seien an den Feiertagen einige zehntausend Menschen zu den Demonstrationen gekommen. Damit habe die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen.



Quelle: ORB-Hörfunk-Nachrichten, 01.04.02, 17 Uhr

Tausende Menschen bei Berliner Ostermarsch

Mehrere tausend Menschen haben am Montag beim Berliner Ostermarsch gegen den Krieg in Afghanistan und gegen eine deutsche Beteiligung an weiteren AntiTerroreinsätzen protestiert.

Der Protestzug führte unter dem Motto "Wie sagen Nein zu militärischen Einsätzen weltweit" durch die City und wandte sich vor allem gegen einen möglichen Krieg gegen den Irak. Bei der Kundgebung am Brandenburger Tor trugen Künstler Gedichte und Lieder vor.

Mehr als 60 Friedensinitiativen hatten zu der Demonstration aufgerufen. Der Protest verlief friedlich.



Quelle: ddp, 01.04.02, 14.40 Uhr

Berliner Ostermarschierer protestieren gegen Militäreinsätze

Berlin (ddp-bln). Mehrere hundert Ostermarschierer haben am Montag in Berlin für den Weltfrieden demonstriert. Nach Polizeiangeben setzten sich am Nachmittag rund 1400 Menschen vom Alexanderplatz in Mitte aus in Bewegung. Im Laufe des Marsches durch die Innenstadt sollten noch weitere Gruppen aus der Region Berlin-Brandenburg hinzustoßen. Die Abschlusskundgebung ist für 15.30 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor geplant. Besonders lautstark machte sich eine Gruppe bemerkbar, die das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser verurteilte.



Quelle: FAZ-net, 01.04.02, 12.24 Uhr

Ostermarschierer protestieren gegen Anti-Terror-Krieg

(FAZ.NET) In rund 50 Städten und Gemeinden haben am Samstag und Sonntag tausende Menschen für Frieden und gegen den Einsatz militärischer Gewalt demonstriert. Zur bisher größten Protestkundgebung der diesjährigen Ostermärsche kamen am Sonntag nach Veranstalterangaben rund 5000 Menschen ins brandenburgische Fretzdorf.

Das zentrale Ostermarschbüro in Frankfurt am Main konnte in diesem Jahr wieder deutlich steigende Teilnehmerzahlen feststellen. Allein am Samstag waren mehr als 10.000 Menschen zu den Ostermärschen gekommen. An den Aktionen der deutschen Friedensbewegung gegen Krieg und Terror haben sich auch am Sonntag mehrere tausende Menschen beteiligt.

Die Protestwanderung in Fretzdorf ist seit Jahren die größte Veranstaltung im Rahmen der Ostermärsche. Die Menschen demonstrierten hier für den Frieden und gegen die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide durch die Bundeswehr. Zu den prominenten Rednern in diesem Jahr gehörten Grünen-Parteichef Fritz Kuhn, Bürgerrechtler Wolfgang Ullmann und der Templiner Pfarrer Horst Kasner, Vater von CDU-Chefin Angela Merkel.

Absage an den Krieg gegen Terrorismus

Im Mittelpunkt der Aktionen stand nach Angaben des Ostermarschbüros die Absage an den "Krieg gegen den Terrorismus". Eine weitere Forderung war der Abzug deutscher Truppen aus "Kriegsaufmarschgebieten". An die Stelle der uneingeschränkten Solidarität mit der amerikanischen Politik müsse die Bundesregierung zur Deeskalation beitragen, hieß es. Die Friedensmarschierer kritisierten ferner die Höhe der Rüstungsausgaben in der Bundesrepublik.

Weitere Schwerpunkte der Aktionen bildeten am Ostersonntag der Ruhr-Ostermarsch von Essen nach Bochum und die Leipziger Fahrradstafette, die nach Angaben des Ostermarschbüros in Frankfurt jeweils mehrere hundert Menschen auf die Straße brachten. Zudem gab es einen gut besuchten Eifel-Osterspaziergang durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien.

Mehr junge Teilnehmer als in den Vorjahren

In Frankfurt konnte man eine positive Bilanz der Aktionen ziehen, die am Karfreitag begonnen hatten. An den drei aufeinanderfolgenden Tagen habe es in 50 Städten Osteraktionen gegeben. "Dies zeugt von einer lebendigen Protestbewegung gegen den Krieg", sagte Sprecher Willi van Ooyen. Die Beteiligung sei insgesamt reger geworden. Es seien mehr jüngere Teilnehmer als im Vorjahr dabei gewesen.

Zum Abschluss der Ostermarschaktionen sind am Montag Demonstrationen unter anderem in Berlin, Bochum, Erlangen, Frankfurt am Main, Hamburg, Kassel, Landshut, München, Nürnberg und Wolfratshausen geplant. In Berlin rechnen die Veranstalter vor dem Hintergrund der amerikanischen Drohungen gegen den Irak mit deutlich mehr Resonanz als im vergangenen Jahr. 2001 zählte der Berliner Ostermarsch rund 1000 Teilnehmer.



Quelle: dpa, 01.04.02, 11.54 Uhr

Einige hundert Menschen bei Ostermarsch in Frankfurt am Main

Frankfurt/Main (dpa) - Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Krieg und Terror» sind heute die Ostermärsche der Friedensbewegung fortgesetzt worden. In Frankfurt am Main zogen einige hundert Demonstranten in einem Sternmarsch in Richtung Innenstadt. Die Organisatoren sprachen von einer Verdoppelung der Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr. Mit der Aktion soll gegen Terrorismus und die deutsche Beteiligung am Anti-Terror-Krieg der USA protestiert werden.

Zehntausende bei Ostermärschen gegen Krieg und Terror


Frankfurt/Main (dpa) - Bei den diesjährigen Ostermärschen der deutschen Friedensbewegung haben nach Veranstalterangaben mehrere 10 000 Menschen gegen Krieg und Terror demonstriert - deutlich mehr als 2001. Bei frühlingshaften Wetter gingen am Montag noch einmal Tausende zu den Abschlusskundgebungen auf die Straße.

Die größten Aktionen gab es in Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, Nürnberg und Kassel. Vielfach wurde auf die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten Bezug genommen.

Das Frankfurter Ostermarschbüro zog eine positive Bilanz der Aktionen, die am Karfreitag begonnen hatten. An vier Tagen habe es in gut 70 Städten Demonstrationen gegeben. "Die meisten der beteiligten Veranstalter sprachen mindestens von einer Verdoppelung der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr", sagte Sprecher Horst Trapp. Vor allem seien mehr jüngere Teilnehmer dabei gewesen. Die Furcht vor der Weiterführung des Anti-Terror-Krieges treibe die Menschen zu Friedensdemos. "Aber auch das gute Wetter spielte eine Rolle."

In Frankfurt zogen tausende Menschen in einem Sternmarsch aus vier Richtungen in die Innenstadt. Im Vorjahr waren es dort nur etwa 400 gewesen. Bei der Abschlusskundgebung kritisierte der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter die Beteiligung der Bundeswehr am Anti-Terror- Krieg: "Keine noch so gewaltige militärische Überlegenheit schützt vor selbstmörderischer Rachebereitschaft." Deutschland solle endlich "den Mut aufbringen", seine erweiterte Verantwortung nicht militärisch, sondern friedenspolitisch zu zeigen.

IG-Metall-Vorstandsmitglied Horst Schmitthenner äußerte den Verdacht, "dass der grauenhafte Terroranschlag vom 11. September für die Kriegführung instrumentalisiert wurde". Der Zielkatalog des Afghanistan-Krieges sei immer weiter aufgefächert worden, "so dass für fast jeden etwas Passendes zu finden war".

In Berlin protestierten am Montag mehrere tausend Menschen gegen den Krieg in Afghanistan und gegen eine deutsche Beteiligung an weiteren Anti-Terror-Einsätzen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich zwischen 5000 und 10 000 Ostermarschierer, die Polizei sprach von 1800 Teilnehmern. Auf Plakaten wurde vor einem Militärschlag gegen den Irak gewarnt.

In Hamburg demonstrierten Tausende vor allem gegen die Politik des israelischen Premiers Ariel Scharon im Konflikt mit den Palästinensern. In Nürnberg kamen etwa 1000 Menschen zum Ostermarsch. In Kassel sprachen die Veranstalter von gut 1200 Teilnehmern. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer dort auf rund 600. Auch in Aschaffenburg, Würzburg, München, Wolfratshausen, Bochum und Dortmund gab es Aktionen.

Rund 5000 Menschen hatten nach Angaben der Veranstalter am Sonntag gegen den geplanten Bombenabwurfplatz der Bundeswehr in der Kyritz- Ruppiner Heide (Brandenburg) demonstriert. Der Bundesvorsitzende der Grünen, Fritz Kuhn, sagte bei der Kundgebung: "Diese Region verträgt keinen Bombenabwurfplatz." Seine Partei werde sich dafür einsetzen, dass das Areal nicht militärisch genutzt wird.



E-Mail:
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Website: www.friedenskooperative.de
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