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Informationsstelle Ostermarsch 2002

Presseinformation Nr. 9

Ostermarschbüro

Frankfurt am Main, 1. April 2002

Während der Ostertage fanden in 70 Städten die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung statt Zehntausende friedensbewegte Menschen wandten sich entschieden gegen Krieg und Terrorismus1 demonstrierten für nichtmilitärische Konfliktlösungen überall auf der Welt, für Abrüstung, Gerechtigkeit und Internationale Solidarität.

Die Ankündigung weiterer Kriege durch US-Präsident Bush - auch unter Einsatz von Atomwaffen - trug zu einer regeren Beteiligung, insbesondere unter jüngeren Menschen bei. Neue Friedensinitiativen kamen kurzfristig zu den seit Jahren arbeitenden Basisgruppen hinzu. Die Einsicht hat Sich weiter verbreitet, dass der notwendige Politikwechsel den demokratischen Druck der Friedensbewegung erforderlich macht1 die als eigenständige Kraft ihre Unabhängigkeit zu wahren hat.

Willi van Ooyen, Sprecher der bundesweiten Infostelle Ostermarsch 2002, verwies darauf, dass sich die Friedensbewegung mit den Großdemonstrationen vom 13. Oktober des letzten Jahres als Massenbewegung zurückgemeldet habe. Das werde sich auch bei den geplanten Aktionen aus Anlaß des Bush-Besuches am 21. und 22. Mal wiederum deutlich zeigen. Die uneingeschränkte Solidarität mit der Kriegspolitik Washingtons müsse schnellstens aufgegeben werden. Mit dem, was jetzt In den USA an Kriegsausweitung geplant sei, dürfe es keine Bündnissolidarität geben. so van Ooyen weiter. Die Bundesregierung habe die Verpflichtung. Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Sie müsse angesichts der Katastrophe im Nahen Osten zur Deeskalation beitragen.

Die Friedensbewegung hat sich an den Ostertagen wiederum kritisch mit der Absicht der Bundesregierung auseinander gesetzt. in den kommenden Jahren 120 Milliarden Euro für 213 neue Rüstungsprojekte auszugeben. Diese Aufrüstung, die es seit der Zelt des Kalten Krieges so nicht mehr gegeben habe, vergeude Hessourcen1 mache unser Land reformunfähig und verhindere umfassende Gerechtigkeit hier und überall in der Welt. Ein neues europäisches Sicherheitskonzept muß die Strukturen des Kalten Krieges ersetzen. Über die künftige zivile Außenpolitik der neuen Berliner Republik muß eine umfassende Diskussion begonnen werden.

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Die Friedensbewegung wartet nicht auf bessere Zeiten. Protest und Engagement sind weiter angesagt. Für Krieg und Kriegsdrohung gibt es angesichts der globalisierten Welt, die sich auf die Errungenschaften der Zivilisation beruft, keine Rechtfertigung.



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